Renten-Schock: Junge Leute blicken in düstere Zukunft.
Renten-Schock für JungeJunge Leute erwarten viel vom Staat, doch Experte warnt deutlich

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Private Vorsorge ist ein wichtiger Baustein für den Ruhestand. (Symbolbild)
Riesen-Sorge um die Rente: Umfrage zeigt, was Deutsche wirklich denken – „Junge Generation leidet besonders“ Die Rente reicht nicht, aber sparen geht auch nicht? Eine neue Studie legt die knallharte Wahrheit offen. Vor allem junge Leute blicken in eine düstere Zukunft, während viele die Verantwortung einfach an den Staat abschieben.
Für eine anständige Versorgung im Alter soll der Staat sorgen. Diese Meinung vertritt über ein Drittel der Bevölkerung hierzulande, ungeachtet der bekannten Schwierigkeiten bei der gesetzlichen Rente. Laut einer Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag von Axa, über die die dpa berichtet, äußerten sich exakt 35 Prozent der 2.044 befragten Erwachsenen entsprechend. Was wirklich Sorgen macht: Unter den 18- bis 24-Jährigen ist dieser Anteil mit 40 Prozent sogar noch höher, sie sehen die primäre Zuständigkeit für die finanzielle Absicherung im Ruhestand beim Staat.
Karsten Dietrich, der als Vorstand für Personenversicherung bei Axa Deutschland tätig ist, kommentiert die Zahlen so: „Dabei ist es die junge Generation, die unter dem aktuellen gesetzlichen Rentensystem besonders leiden muss“. Er fügt hinzu: „Sie werden länger von einer geringeren gesetzlichen Rente leben müssen, die schon heute nicht mehr ausreicht, um den Lebensstandard zu halten. Daran wird keine Rentenreform etwas ändern.“
Immerhin ein Hoffnungsschimmer: Quer durch alle Altersklassen erklären 51 Prozent der Teilnehmer, dass sie ihre Zukunft nicht allein von der staatlichen Rente abhängig machen wollen. Eine Sorge, die auch viele Menschen in Köln und der Region umtreibt.

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Die Rente reicht bei vielen Menschen im Alter nicht aus. (Symbolbild)
Inflation macht Sparen unmöglich
Doch die private Vorsorge hat es schwer, denn die Preisexplosionen der letzten Jahre fressen das Ersparte auf. Weil für Energie und Lebensmittel tief in die Tasche gegriffen werden muss, bleibt am Monatsende weniger Geld übrig. In den Axa-Erhebungen zeigt sich ein dramatischer Trend: Die Zahl der Menschen, die aufgrund der hohen Kosten ihre Vorsorge für den Ruhestand reduzieren, kletterte von 32 Prozent im Jahr 2023 auf alarmierende 41 Prozent im März 2026.
Die knallharte Konsequenz für 50 Prozent der Deutschen: Sie würden laut der Studie liebend gern mehr für den Ruhestand ansparen, doch finanziell ist das für sie schlicht nicht drin. Ab Januar soll es jedoch neue, vom Staat unterstützte Optionen geben, um privat fürs Alter zu sparen, zum Beispiel durch ein spezielles Depot für die Altersvorsorge. Auch der Nachwuchs wird bedacht: Durch die „Frühstart-Rente“ sollen junge Menschen ein finanzielles Polster für ihre private Vorsorge bekommen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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