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Teurer Bau-FehlerDiese vier Versicherungen sollten Bauherren unbedingt abschließen

Arbeiter trägt Dämmplatten auf eine Baustelle

Copyright: Florian Schuh/dpa-tmn

Private Helfer lassen sich über den gesetzlichen Unfallschutz einer Bau-Berufsgenossenschaft absichern.

Hausbau-Albtraum? Diese 4 Policen sind Ihre Rettung!

Die eigenen vier Wände – für viele der größte Lebenstraum. Aber auch ein finanzieller Kraftakt. Damit der Hausbau nicht zum Fiasko wird und Sie den Kopf frei behalten, ist eine gute Absicherung gegen lauernde Gefahren unerlässlich. Der Bund der Versicherten (BdV) legt dar, welche vier Versicherungen für Bauleute ein absolutes Muss sind, wie die Nachrichtenagentur dpa meldet.

Wenn der Kran den Nachbarsgarten umpflügt

Ein Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert: Ein Bauteil kracht auf das Auto des Nachbarn oder ein Passant stolpert über ungesichertes Material. Die Folge: Forderungen nach Schadenersatz, die in die Tausende gehen können. Genau hier greift die Bauherren-Haftpflicht. Sie bezahlt, wenn der Anspruch gerechtfertigt ist, und wehrt unbegründete Forderungen für Sie ab. BdV-Vorständin Bianca Boss warnt: „Sofern Bauvorhaben bereits über die Privathaftpflichtversicherung abgesichert sind, sollte unbedingt geprüft werden, ob die dort vereinbarte Versicherungssumme zur tatsächlichen Bausumme passt“. Häufig deckt die private Police nämlich nur kleinere Vorhaben ab.

Flammen-Inferno auf der Baustelle

Es ist der Horror für jeden Bauherrn: Ein Brand bricht aus und verwandelt den fast fertigen Rohbau in eine Ruine. Das kann den finanziellen Ruin bedeuten. Deshalb empfiehlt der BdV dringend, eine Feuer-Rohbauversicherung abzuschließen, bevor der erste Spatenstich erfolgt. Ein cleverer Spartipp: Viele Versicherer bieten diese Police kostenlos an, falls Sie später auch die Wohngebäudeversicherung dort unter Vertrag nehmen. Ist das Haus dann fertig zum Einzug, genügt eine kurze Mitteilung an die Versicherung, und der Schutz geht nahtlos in die Wohngebäudeversicherung über.

Schutz vor Sturm, Diebstahl und Vandalismus

Doch nicht nur Feuer ist eine Bedrohung. Ein heftiger Sturm deckt das Dach ab, Diebe klauen teures Werkzeug oder Vandalen wüten auf dem Gelände. Für solche Fälle gibt es die Bauleistungsversicherung, die für die entstandenen Kosten einspringt. Aber Achtung: Sprechen Sie unbedingt mit Ihrer Baufirma! Manchmal sind solche Risiken schon über deren Policen abgedeckt, und Sie sparen sich eine unnötige Doppelversicherung.

Die vergessene Pflicht: Helfer auf dem Bau

Und hier kommt der Punkt, den die meisten übersehen und der richtig teuer werden kann: Wenn Freunde oder Verwandte mit anpacken, sind Sie in der Pflicht! Sie müssen Ihr Bauprojekt bei der Bau-Berufsgenossenschaft registrieren. Das ist kein freundlicher Hinweis, sondern eine gesetzliche Vorschrift. Verletzt sich dann einer Ihrer privaten Helfer, ist er über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Versäumen Sie die Anmeldung, drohen empfindliche Strafen und Sie haften im schlimmsten Fall persönlich.

Mit diesem Versicherungspaket steht dem Traum vom Eigenheim nichts mehr im Weg. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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