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Vorwürfe nach ARD-AusStefan Mross sauer: Ein Witz ging völlig nach hinten los

Das Ende nach 31 Jahren! Stefan Mross spricht offen über die knallharte Trennung von der ARD und seine Gefühle.

Mit dem Ende des TV-Dauerbrenners „Immer wieder sonntags“ sorgte die ARD für eine der größten TV-Überraschungen des Jahres. Die Meldung aus dem März überraschte nicht nur das Publikum, sondern auch Gastgeber Stefan Mross (50).

Er war seit Juni 2005 die prägende Figur der Show und sagte nun gegenüber der „Bild“, die Nachricht habe ihm „den Boden unter den Füßen weggezogen“.

Mross über das Gespräch: „Das war eiskalt“

Eigentlich glaubte der Künstler, er würde mit den Programmchefs über die künftige Ausrichtung der Show beraten. Die Realität sah aber anders aus.

Mross erinnert sich an eine unerwartet kleine Runde, als er zum Gespräch gebeten wurde: „Ich witzelte noch: Oha, das schaut ja nach Kündigung aus“. Doch der Witz ging nach hinten los, es folgte die unmissverständliche Reaktion: „Ja, damit wären wir schon beim Thema. Das Format wird eingestellt.“

Der Moderator schildert den Moment als „eiskalt“. An jenem „schlimmen Tag“ gab es Tränen, nicht nur bei ihm und seiner Lebensgefährtin Eva Luginger. Auch viele Teammitglieder, die nun ihre Arbeit verlieren, waren betroffen.

„Die Sendung war mein Leben. Unser aller Leben“, verdeutlicht Mross, wie tief der Stachel sitzt. Die Begründung des Senders für die Absetzung lautete laut Mross: „Verjüngung, kommerzwirtschaftliche Gründe und Digitalisierung“. Der SWR teilte mit, er habe sich aus Sparzwängen gegen das Format entscheiden müssen.

Noch 13 Ausgaben „Immer wieder sonntags“ werden ab dem 31. Mai ausgestrahlt, bevor das Kapitel endet. Mross hat aber schon eine Alternative in der Tasche. Erste Gespräche mit anderen TV-Sendern laufen, doch noch ist nichts fix. Eines macht er aber deutlich: Formate wie Reality-Shows sind für ihn tabu.

„Ins Dschungelcamp oder ‚Sommerhaus der Stars‘ würde ich niemals gehen“, stellt er klar, auch wenn es dafür Anfragen gab. Stattdessen will er 2027 mit einem eigenen Programm namens „Immer wieder Stefan“ auf Tournee gehen. 

Unterstützung in dieser schwierigen Phase erhält er von seiner Freundin Eva Luginger (38). „Eva ist mein wichtigster Mensch. Ohne sie würde ich das Aus meiner Sendung nicht verkraften“, so Mross. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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