Trump macht Kehrtwende: Russen-Öl für Kuba trotz Sanktionen.
„Kuba ist am Ende“US-Präsident lässt russischen Öltanker trotz Embargo passieren

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Stromausfälle häufen sich auf Kuba, Energie-Engpässe sind mittlerweile in allen Lebensbereichen zu spüren. (Archivbild)
Was für eine Ansage im Kuba-Konflikt! Obwohl eine Ölsperre gilt, gestatten die Vereinigten Staaten einem russischen Tanker die Einfahrt nach Kuba. Diese Information kam von Präsident Donald Trump höchstpersönlich. Er äußerte sich am Sonntagabend (Ortszeit) vor Journalisten in der Air Force One.
„Wenn ein Land gerade jetzt etwas Öl nach Kuba schicken will, dann habe ich kein Problem, ob es nun Russland ist oder nicht“, sagte der amerikanische Präsident. Eine einzige Lieferung mit Öl spiele sowieso keine wesentliche Rolle.
Kuba leidet unter massiver Energie-Not
Der Karibikstaat mit kommunistischer Führung befindet sich seit langer Zeit in einer tiefen ökonomischen Notlage. Ein von den USA verhängtes Ölembargo hat die Situation in den vergangenen drei Monaten drastisch zugespitzt, wie die dpa meldet. Kuba büßte obendrein seinen bedeutendsten Lieferanten für Öl ein, nachdem die Vereinigten Staaten in Venezuela einen Regierungswechsel vorangetrieben hatten.
Schon am Sonntag berichtete die „New York Times“, die amerikanische Küstenwache würde dem russischen Schiff gestatten, seine Ladung nach Kuba zu transportieren, die für die angespannte Energieversorgung essenziell ist. Laut dem Bericht wurde erwartet, dass der Tanker am Montagabend im Hafen von Matanzas ankommt.
Trumps knallharte Ansage: „Kuba ist am Ende“
Als er auf den Tanker angesprochen wurde, begründete Trump seinen Entschluss so: „Ich ziehe es vor, ihn reinzulassen, denn die Leute brauchen Heizung und Kühlung und alles andere.“
Gleichzeitig bekräftigte der amerikanische Präsident seine unnachgiebige Position und frühere Äußerungen bezüglich Kuba. Der Staat sei dabei zu scheitern und werde dies auch tun. „Kuba ist am Ende“, sagte er laut Berichten von US-Medien. Doch dann folgte die verblüffende Ansage: „Wir werden da sein, um ihm auszuhelfen.“ Unter Bezugnahme auf militärische Erfolge in Venezuela hatte Trump am Wochenende noch verkündet, Kuba sei „als nächstes dran“. (red)
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