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Wirbel um Gebets-EventTausende bei Gebet mit Trump, Kritik an Vermischung von Staat & Kirche

Gebetsveranstaltung konservativer Christen zu 250 Jahre USA

Copyright: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

«Jesus mach Amerika wieder gottesfürchtig», steht auf einem Banner bei der Gebetsveranstaltung.

Gebetsevent in Washington: Trump-Fans feiern mit Steuergeld

Riesiger Auflauf im Zentrum von Washington! Tausende strömen in die US-Hauptstadt, viele von ihnen in den Nationalfarben Amerikas gekleidet. Auf der berühmten National Mall wird ein ganztägiges Gebetsevent abgehalten, um das 250-jährige Bestehen der Vereinigten Staaten zu zelebrieren.

Sogar das Weiße Haus machte auf der Online-Plattform X Werbung für die Veranstaltung und nannte sie einen „beeindruckenden Tag des Gebets, des Lobpreises und des Patriotismus“. In der Menge waren zahlreiche Unterstützer von Präsident Donald Trump auszumachen, zum Beispiel an den typischen roten Kappen seiner „Make America Great Again“-Kampagne (MAGA).

Gebetsveranstaltung konservativer Christen zu 250 Jahre USA

Copyright: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Viele Teilnehmer haben US-Flaggen bei sich.

Trump und konservative Redner im Fokus

Nach Angaben amerikanischer Medien waren die meisten Sprecher politisch konservative, evangelikale Protestanten. An die versammelte Menschenmenge richteten sich auch Top-Vertreter der amerikanischen Regierung, wie Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth. Ebenso sprach Mike Johnson, der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, zu den Leuten – teilweise live vor Ort, teilweise per zugeschalteter Videonachricht.

Gebetsveranstaltung konservativer Christen zu 250 Jahre USA

Copyright: Rod Lamkey/FR172078 AP/AP/dpa

Die Gebetsveranstaltung findet auf der National Mall mitten im Herzen Washingons statt.

Gegner dieser Entwicklung beschuldigen die US-Regierung, durch die Förderung solcher Veranstaltungen bewusst das Bild Amerikas als eine christliche Nation zu propagieren. Auf diese Weise würde die Trennlinie zwischen staatlichen und kirchlichen Angelegenheiten zunehmend undeutlich.

Historiker warnt vor Vermischung

Der Geschichtswissenschaftler Kevin Kruse von der Princeton University erläuterte den kritischen Aspekt gegenüber der „Washington Post“: „Es ist ein Unterschied, ob man sagt, Amerika ist eine Nation mit vielen Christen, oder ob man sagt, Amerika ist eine Nation, die dem Christentum gewidmet und durch dieses definiert ist“.

Und dann ist da noch ein Detail, das für Aufsehen sorgt: Laut dem Zeitungsbericht wurde die Gebetsveranstaltung mit Millionenbeträgen aus Steuergeldern bezahlt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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