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Trotz Milliarden-SchuldenUSA überweisen 1,8 Milliarden Dollar für humanitäre UN-Hilfe

Vereinte Nationen

Copyright: John Minchillo/AP/dpa

Die USA haben den UN Geld für humanitäre Hilfe gegeben. (Archivbild)

USA zahlen Milliarden an die UN – doch es gibt einen Haken

Ein Geldregen für die UN: Die Vereinigten Staaten geben 1,8 Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) für humanitäre Projekte frei. Eine riesige Finanzspritze, die dringend bei Menschen in Not ankommen muss.

Mit dem Geld könne man, so UN-Generalsekretär António Guterres, „Millionen von Menschen in den größten Krisenregionen mit lebensrettender Unterstützung zu erreichen“. Und das ist nicht alles: Bereits im Dezember erhielt das UN-Nothilfebüro (Ocha) eine Zahlung von zwei Milliarden Dollar aus den USA.

Doch die Sache hat einen Haken

Aber diese Geste wirkt weniger großzügig, wenn man genauer hinsieht. Bevor Präsident Donald Trump sein Amt antrat, waren die Geldflüsse aus den USA an die UN-Organisation Ocha teils deutlich üppiger. Verglichen damit ist die jetzige Zuwendung fast schon mickrig.

Damit nicht genug: Die Vereinigten Staaten haben bei den UN, die finanziell sowieso schon am Limit sind, noch offene Rechnungen in Milliardenhöhe. Diese gewaltigen Außenstände sind eine enorme Belastung für die Tätigkeiten der Organisation.

Schuldenberg von über vier Milliarden Dollar

Nach Auskunft der UN gibt es eine Lücke von circa zwei Milliarden Dollar im normalen Haushalt. Zusätzlich fehlen 2,2 Milliarden Dollar im Etat für die bedeutenden Friedenseinsätze. Diese Mittel werden überall schmerzlich vermisst.

Die kritische Haltung von US-Präsident Trump gegenüber den UN ist bekannt. Unter seiner Führung verließen die USA außerdem zahlreiche UN-Organisationen. Das Land kündigte auch Verträge auf, die unter dem Dach der UN-Organisation geschlossen wurden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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