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Der Konflikt trifft unsIfo-Institut: 90 Prozent der Industrie erwarten Belastungen

Ifo

Copyright: Leonie Asendorpf/dpa

Ifo-Institut in München: Neun von zehn Firmen spüren Folgen des Iran-Kriegs. (Archivbild)

Die deutsche Wirtschaft hält den Atem an: Fast jeder Betrieb rechnet mit düsteren Zeiten.

Alarmstufe Rot für Deutschlands Wirtschaft: So hart trifft der Iran-Krieg unsere Industrie. Eine Schock-Nachricht für die deutsche Wirtschaft, die auch Betriebe in Köln und der Region zittern lässt. Eine aktuelle Umfrage des Münchner Ifo-Instituts zeichnet ein düsteres Szenario. Laut der Nachrichtenagentur dpa rechnen unfassbare 90 Prozent der Industrieunternehmen mit negativen Auswirkungen des Konflikts auf ihre Geschäfte.

Nur eine winzige Minderheit von 9 Prozent gibt an, aktuell keine Sorgen zu haben. Klaus Wohlrabe, der Leiter der Ifo-Umfragen, bringt es auf den Punkt: „Der Konflikt trifft die Industrie unmittelbar, sorgt aber vor allem für große Unsicherheit“. Und er warnt: „Viele Firmen stellen sich auf zusätzliche Belastungen in den kommenden Monaten ein.“

Energiepreise und Lieferketten als größte Angst

Doch was sind die konkreten Ängste der Firmen? Für die große Mehrheit (78 Prozent) ist der Hauptgrund die Explosion der Energiepreise. Jeweils 36 Prozent der Befragten nannten zudem blockierte Schifffahrtsrouten und massive Probleme bei der Lieferung von Rohstoffen und Vorprodukten.

Auch der Warenverkehr in der Luft ist ein Sorgenkind: 16 Prozent der Betriebe fürchten hier Störungen. Hinzu kommt, dass fast ein Viertel (24 Prozent) von einer sinkenden Nachfrage in wichtigen Exportländern ausgeht.

Ifo-Experte: „Probleme werden größer“

Obendrauf kommen für viele Unternehmen noch finanzielle Risiken. Dazu zählen unberechenbare Kosten für Fracht und Logistik, explodierende Versicherungsbeiträge oder die wachsende Gefahr von Zahlungsausfällen.

Wohlrabes Fazit ist alarmierend: „Die Ergebnisse verdeutlichen, dass sich die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs bereits jetzt abzeichnen und sich über verschiedene Kanäle noch verstärken könnten.“ Seine klare Ansage: „Je länger die Unsicherheit anhält, desto größer werden die wirtschaftlichen Probleme für die Unternehmen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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