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Die große Dämm-FalleSo viel Energie sparen Sie mit einer Wärmedämmung wirklich

Dämmung der Aussenwände eines Hauses

Copyright: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

Zahlt sich aus: Wer in Wärmedämmung investiert, profitiert über Jahre von deutlich niedrigeren Heizkosten.

Vorsicht, Dämm-Lüge! So berechnen Sie Ihre Ersparnis

Heizkosten halbieren? Klingt super, ist aber oft eine dreiste Lüge! Wer sein Haus dämmen will, wird mit gigantischen Sparversprechen gelockt. Doch Vorsicht: Verbraucherschützer warnen jetzt vor der Abzocke und erklären, wie Sie die wahren Kosten selbst berechnen.

Ein Slogan wie „Dämmung spart 50 Prozent Energie“ wirkt auf viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer extrem anziehend. Aber genau da sollte man hellhörig werden, mahnt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Von solchen allgemeinen Behauptungen sollte man sich auf keinen Fall blenden lassen.

„Allgemeine Prozentangaben ohne nachvollziehbare Berechnungen oder Messungen sind fachlich nicht belastbar und können Verbraucher in die Irre führen“, stellen die Experten unmissverständlich klar.

Darum sind die Versprechen oft heiße Luft

Wie viel Energie Sie mit einer neuen Isolierung tatsächlich einsparen, ist von vielen verschiedenen Dingen abhängig. Entscheidend sind die Bauart und der jetzige Zustand Ihres Gebäudes, die eingebaute Heizungsanlage und vor allem Ihr eigenes Heizverhalten. Wer es immer mollig warm mag, spart logischerweise weniger als ein Sparfuchs.

All diese Aspekte machen eine exakte Kalkulation zu einer echten Herausforderung. Ein simpler Werbespruch kann das niemals leisten.

So rechnen Sie die echte Ersparnis einfach selbst aus

Wer es aber genauer wissen möchte, kann die mögliche Einsparung durch eine Fassadenisolierung ungefähr selbst ermitteln. Die Verbraucherschützer haben dafür eine Formel parat. Sie müssen dafür nur drei Kennzahlen miteinander multiplizieren:

Das Resultat dieser Rechnung ist die Summe der Kilowattstunden (kWh) an Heizenergie, die Sie pro Jahr einsparen könnten. Wenn Sie Ihren aktuellen Energiepreis kennen, können Sie die Ersparnis in Euro umrechnen. Diesen Betrag vergleichen Sie dann mit den Investitionskosten für die Dämmung. So erkennen Sie, ob und nach wie vielen Jahren sich die Maßnahme für Sie auszahlt.

Fehlende Daten? Hier finden Sie die nötigen Zahlen

Aber woher stammen all diese Werte? Informationen über den derzeitigen Zustand der Fassade stehen laut den Experten oft in alten Bauplänen oder den Genehmigungsunterlagen. Eine Alternative: Messen Sie die Wanddicke und finden Sie heraus, aus welchem Material sie besteht. Online-Tools können dann anhand dieser Daten den U-Wert für Sie berechnen.

Nützliche Annahmen zum Heizaufwand sind in der Fachliteratur unter dem Begriff „Gradtagzahl“ zu finden. Sollte der Wert dort in „Kelvintage“ angegeben sein, können Sie ihn einfach umwandeln: Multiplizieren Sie die Zahl mit 24 und teilen Sie das Ergebnis durch 1000, um die Kilokelvinstunden zu erhalten. Die zu dämmende Wandfläche muss übrigens nicht auf den Millimeter genau sein – es genügt, wenn Sie die Fläche aus dem Angebot der Fachfirma übernehmen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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