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„Mit voller Wucht“Krieg trifft Chemiebranche – jetzt droht ein massiver Jobabbau

Chemieindustrie

Copyright: Uwe Anspach/dpa

Der Iran-Krieg hat die Lage der Chemiebranche verschärft

Aktualisiert:

Chemie-Giganten in der Krise: Iran-Konflikt kostet jetzt unsere Jobs!

Trifft die ohnehin angeschlagene Chemiebranche mit voller Wucht. Die Stimmung in der deutschen Chemie-Industrie ist im Keller. Der Konflikt im Iran verschärft die Krise dramatisch. Wie die dpa meldet, ist der wichtige Branchenindex des Münchner Ifo-Instituts im März auf einen Tiefstand von minus 25,0 Punkten gefallen. Zum Vergleich: Im Februar waren es noch minus 16,7 Punkte.

Kosten-Explosion und keine Aufträge

Die Firmen sehen ihre momentane Situation viel negativer, und die Zukunftsaussichten sind ebenfalls rabenschwarz. „Die Folgen der Kriegshandlungen im Nahen Osten treffen die ohnehin angeschlagene Chemiebranche mit voller Wucht“, so die klare Ansage von Anna Wolf, Expertin beim Ifo-Institut.

Für die Industrie, die viele Menschen beschäftigt, ist das ein harter Dämpfer. Der Auftragsmangel, der schon vorher ein Problem war, wurde im März noch schlimmer.

Doch damit nicht genug. Jetzt explodieren auch noch die Preise für Rohöl, Energie und andere Materialien. Die Chemie-Sparte ist ein riesiger Verbraucher von Öl und Gas. Diese sind aber auch die Basis für unzählige Produkte wie Kunststoffe, Arzneien, Düngemittel oder Kosmetik.

Um diesen gewaltigen Druck bei den Kosten irgendwie auszugleichen, sehen die Konzerne nur einen Ausweg: Sie wollen die Preise kräftig anheben, wie das Ifo-Institut berichtet. Das werden wir alle bald im Geldbeutel spüren.

Jobs in Gefahr: Historischer Tiefstand erreicht

Die schlimmste Nachricht kommt aber erst noch: Es geht um die Arbeitsplätze. Die Erwartungen für die Beschäftigung sind auf einen historischen Tiefpunkt von minus 32,1 Punkten abgestürzt. Das ist ein echtes Alarmsignal für Tausende von Mitarbeitern.

Expertin Wolf findet dazu deutliche Worte: „Die Unternehmen können die schwierigen Rahmenbedingungen kaum beeinflussen; ihnen bleibt daher nur der Abbau von Arbeitsplätzen als Handlungsspielraum.“ Die Branche kämpft schon seit Jahren mit Problemen: hohe Energiekosten, Strafzölle aus den USA und eine schwache Wirtschaft, die wichtige Abnehmer wie die Autohersteller bremst. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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