SEK stürmt Wohnung Mann rastet in Leverkusen wegen Zwangsräumung aus

Leverkusen SEK Einsatz am 28.7.2020

SEK-Einsatz in Leverkusen am 28. Juli 2020: Unser Bild zeigt zwei Männer von der Polizei in Opladen. Ein 51-Jähriger rastete aus, weil er seine Wohnung vor einer Zwangsräumung schützen wollte.

Leverkusen – Irre Szenen in Leverkusen: Ein Sondereinsatzkommando (SEK) der Polizei hat am Dienstag, 28. Juli, eine Wohnung gestürmt, weil der Mieter offenbar völlig ausgerastet ist. Darüber berichtet zuerst der „Kölner Stadt-Anzeiger" (KSTA).

Eskalation in Leverkusen: Mieter will Zwangsräumung verhindern

Was war passiert? Laut KSTA stand einem 51-Jährigen in Opladen eine Zwangsräumung bevor. Als die Gerichtsvollzieherin gegen 14.30 Uhr vor der Tür stand, eskalierte die Situation. Der offenbar verzweifelte Mann „drohte, es werde etwas ganz Schlimmes passieren".

Er ließ niemanden in die Wohnung, ein Verhandlungsteam wurde hinzugezogen. Dessen Arbeit blieb jedoch erfolglos. Das SEK stürmte schließlich nach einigen Stunden die Wohnung gegen 19.40 Uhr.

Polizei findet Armbrust und Schusswaffe bei Mieter in Leverkusen

Der Mann wurde direkt festgenommen. Er erlitt keine Verletzungen. Einsatzkräfte fanden eine Armbrust und eine Luftdruckpistole. Zur Armbrust gehörten laut Polizeibericht vom späten Dienstagabend auch Stahlbolzen.

SEK-Einsatz in Köln: Ein Rückblick

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Erst kürzlich gab es einen SEK-Einsatz in Köln: In Ostheim bedrohte ein 44-Jähriger am 21. Juli 2020 eebenfalls eine Gerichtsvollzieherin. Beim Zugriff der Beamten wurde der Mann leicht verletzt. Auch bei ihm gab es einen Verstoß gegen das Waffengesetz Zudem wurde eine größere Summe Bargeld sichergestellt. (dok/red)

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