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Zugriff in Köln-Ostheim SEK-Einsatz: 44-Jähriger drohte Gerichtsvollzieherin

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Die Durchsuchungen fanden gegen 4 Uhr in Bickendorf, Eil sowie in zwei aneinander grenzenden Wohnhäusern in Ostheim statt.

Ostheim – Ein 44 Jahre alter Mann ist in der Nacht zum Dienstag (21. Juli) von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos gefasst worden. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Die Durchsuchungen fanden gegen 4 Uhr an zwei Geschäftsadressen in Bickendorf und Eil sowie in zwei aneinander grenzenden Wohnhäusern in Ostheim statt.

Dort wurde der 44-jährige libanesische Staatsbürger zusammen mit seiner Familie angetroffen. Der Mann wurde bei dem Zugriff leicht verletzt. Die Beamten brachten ihn aufs Polizeipräsidium, dort wird er erkennungsdienstlich behandelt und befragt.

SEK-Einsatz: Mann bedrohte Gerichtsvollzieherin

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Hintergrund des SEK-Einsatzes ist ein Vorfall vom Mitte Juni. Eine Gerichtsvollzieherin hatte zu diesem Zeitpunkt versucht, den 44-Jährigen an einer seiner Geschäftsadressen zu erreichen, ihn aber nicht angetroffen.

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Das SEK durchsuchte mehrere Objekte in Ostheim und Porz.

Nachdem sie eine Mitteilung hinterlassen hatte, bekam sie eine Nachricht, in dem sie mit dem Tod durch Erschießen bedroht wurde.

Beamten des SEK sowie ein Sprengstoffspürhund im Einsatz

Da die Polizei davon ausgehen musste, dass sich der Beschuldigte im Besitz von Waffen befindet, kamen die Beamten des SEK sowie ein Sprengstoffspürhund zum Einsatz.

Waffen wurden am Dienstag schließlich nicht gefunden, lediglich ein Baseballschäger. Außerdem fanden die Beamten mehrere Tausend Euro Bargeld, von denen ein Teil durch die Stadt Köln gepfändet wurde, um offene Rechnungen zu begleichen. (cme/red)

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