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E-Auto-Frust an der LadesäuleMit diesem Trick geht's viel schneller

Schnellladepark für Elektromobile

Copyright: Sebastian Kahnert/dpa

«Ich will nicht ewig auf der Autobahn bleiben»: Wer beim Laden unterwegs Zeit sparen will, kann ein paar Tipps befolgen.

So geht das Laden an der Säule viel flotter.

Lange Wartezeiten an der Ladesäule nerven? Das muss nicht sein! Wer ein E-Auto fährt, kann mit simplen Tricks den Turbo zünden und wertvolle Minuten sparen.

Ein fundamentaler Grundsatz lautet: Je niedriger der Akkustand, desto flotter der Ladevorgang. Ein Bericht der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ (Ausgabe 7/2026), den auch die dpa aufgreift, legt nahe, eine Ladestation nicht bereits bei einer Restkapazität von 20 oder 30 Prozent anzusteuern. Der Fachbegriff dafür ist „State of Charge“ oder kurz SoC.

Der Kniff: Warum Warten sich auszahlt

Stattdessen ist es cleverer, erst „ein, zwei Rastplätze später“ eine Pause einzulegen. Idealerweise sollte der Akku dann nur noch 10 Prozent oder eine noch geringere Ladung aufweisen. Dieser kleine Aufschub kann den gesamten Ladevorgang spürbar verkürzen. Aber Vorsicht ist geboten, denn diese Strategie passt nicht in jeder Situation.

Droht beispielsweise ein Stau oder besteht die Sorge, dass die kommenden Ladepunkte besetzt sein könnten, sieht die Sache anders aus. Für solche Fälle gibt die Redaktion des Fachmagazins eine klare Empfehlung: „Dann lieber etwas langsamer aber dafür sicher laden“.

Die richtige Temperatur: Der Turbo für den Akku

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Betriebstemperatur der Batterie. Bei Kälte verlangsamen sich die elektrochemischen Reaktionen, was den Ladevorgang ausbremst. Eine optimale Ladegeschwindigkeit wird nur mit einem vorgewärmten Akku erreicht. Häufig erledigt das Fahrzeug diese Vorkonditionierung von selbst, sobald eine Ladesäule als Ziel im Navigationssystem eingegeben wird.

Es ist ratsam, vorsichtshalber zu überprüfen, ob die automatische Vorkonditionierung des Akkus im Fahrzeugmenü eingeschaltet ist. Bestimmte Fahrzeugtypen bieten zudem die Möglichkeit, diesen Prozess von Hand zu starten. Da das Aufwärmen bis zu 30 Minuten in Anspruch nehmen kann, sollte man es frühzeitig einleiten.

Schluss bei 80 Prozent: Warum voll laden Zeitverschwendung ist

Es ist außerdem absolut kontraproduktiv, darauf zu bestehen, den Akku komplett auf 100 Prozent aufzuladen. Gerade der Ladebereich zwischen 80 und 100 Prozent SoC gestaltet sich außerordentlich langsam. Laut dem Magazin nimmt das letzte Fünftel der Ladung häufig ebenso viel Zeit in Anspruch wie die ersten 80 Prozent – eine pure Geduldsprobe!

Noch ein Hinweis zu Schnellladestationen, die über zwei Anschlüsse verfügen: Dort wird die verfügbare Ladeleistung laut den Informationen häufig zwischen beiden Fahrzeugen geteilt. Wer die maximale Power nutzen will, sollte sich nach Möglichkeit eine solche Säule suchen, an der man alleine steht (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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