Die NRW-SPD hat ihren neuen Spitzenkandidaten für die Wahl in Nordrhein-Westfalen gekürt: Der Kölner Jochen Ott ist der neue Hoffnungsträger.
Zum Spitzenkandidat gekürtKölner ist neuer Hoffnungsträger für NRW-SPD

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Jochen Ott (SPD) (r), Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, steht nach der Wahl zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2027 vor André Stinka (SPD), Mitglied des Landtags, und Achim Post, Vorsitzender der SPD Nordrhein-Westfalen, bei der Landesdelegiertenkonferenz auf der Bühne.
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Der Kölner Jochen Ott (52) ist der neue Hoffnungsträger der NRW-SPD. Der in Porz geborene Politiker soll die mit historisch schlechten Wahlergebnissen kämpfende SPD in Nordrhein-Westfalen als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2027 führen.
Eine Delegiertenkonferenz stattete ihn dafür mit einem klaren Votum aus. Gut zehn Monate vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wählte die SPD Landtagsfraktionschef Ott offiziell zu ihrem Spitzenkandidaten. Bei einer Delegiertenkonferenz in Düsseldorf erhielt der 52-Jährige 96,2 Prozent der Stimmen.
Kölner Jochen Ott „bereit, mit euch zu kämpfen“
Ott steht damit auf Platz eins der Landesliste der NRW-SPD für die Landtagswahl im April 2027 und fordert Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) heraus. In Umfragen liegt die SPD klar hinter der CDU.
Bei der Abstimmung erhielt Ott 204 von 218 abgegebenen Stimmen. Sieben Delegierte stimmten mit Nein und einer enthielt sich. Sechs Stimmen waren ungültig.
„Ich bin bereit, mit euch zu kämpfen“, rief Ott nach der Wahl, „Lasst es uns gemeinsam tun, wir schaffen das, liebe Genossinnen und Genossen!“
Ott hatte die SPD angesichts seit Jahren sinkender Wahlergebnisse zuvor auf mehr Zuversicht und Stolz auf ihre Verdienste eingeschworen. Die SPD müsse sich nicht kleiner machen und sich einreden lassen, sie sei das Problem, rief Ott unter dem Applaus der Delegierten. Für Familien kündigte er im Falle eines Wahlsiegs ein Entlastungspaket an. (dpa)
