Kommt jetzt endlich Bewegung in den Ausbau am Geißbockheim? Der 1. FC Köln hat die konkrete Aussicht auf drei neue Trainingsplätze.
Vor RatssitzungBewegung beim Geißbockheim-Ausbau – FC happy

Am 2. Juli 2026 steht die Ratssitzung bei der Stadt Köln an. Die SPD hat im Vorfeld einen konkreten Vorschlag an alle Fraktionen geschickt. Die Hoffnung beim FC: Die vorgeschlagenen Lösungen sollen eine Mehrheit bekommen. So soll der FC endlich zusätzliche Plätze rund ums Geißbockheim bekommen.
Oliver Seeck (SPD und Vorsitzender des Sportausschusses) sagt: „Der FC braucht jetzt Trainingsplätze. Es heißt: Farbe bekennen!“ Die SPD will ein konkretes Satellitenplatz-Modell auf die Tagesordnung am 2. Juli, 14 Uhr, setzen.
Drei neue Plätze für den 1. FC Köln: Rat muss entscheiden
Im Mittelpunkt steht die Sanierung von drei Sportplätzen in unmittelbarer Nähe zum Geißbockheim. Beim FC ist man happy. „Wir begrüßen den Vorstoß der SPD ausdrücklich. Er ist ein pragmatischer Kompromiss und schafft eine echte Win-win-Situation: Wir nehmen als 1. FC Köln eigenes Geld in die Hand, um veraltete städtische Sportanlagen zu ertüchtigen. Für uns bietet dieses Konzept nach jahrelangen Hängepartien endlich eine Perspektive, um unsere drängende Platznot spürbar zu lindern“, erklärt FC-Geschäftsführer Philipp Türoff.
Und weiter: „Gleichzeitig würde davon auch der Kölner Breitensport profitieren. Wir hoffen sehr, dass sich die anderen Fraktionen im Stadtrat diesem Weg anschließen und wir dann endlich in die Umsetzung gehen können.“
Was ist genau geplant? Der FC will Anfang Januar 2027 mit dem Bau des neuen Nachwuchsleistungszentrums für rund 50 Millionen Euro am Franz-Kremer-Stadion beginnen. Dadurch fällt der dortige Kunstrasenplatz weg.
Damit die FC-Mannschaften alle genügend Platz fürs Training haben, soll der FC jetzt drei Plätze bekommen. Der bestehende Ascheplatz an der Eichenkreuzanlage des SC Blau-Weiß 06 Köln e.V. soll in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden. Der FC soll die Kosten für die Baumaßnahmen tragen und der Breitensport darf den Platz kostenfrei nutzen.
Zudem soll die bereits vom 1. FC Köln angemietete „Kampfbahn“ nördlich der Eichenkreuzanlage auf Kosten des FC modernisiert werden. Auf dem Naturrasen sollen ein Hybridrasen sowie eine Flutlichtanlage errichtet werden. Zusätzlich wird der komplette Kabinenbereich innerhalb des Staffelgeschosses auf dem Fort Deckstein modernisiert und an den FC verpachtet.
Ein weiterer Platz soll unmittelbar am Geißbockheim ertüchtigt werden: Trainingsplatz 2. Nach Abschluss eines neuen Pachtvertrags sollen hier die Entwässerung saniert werden und ebenfalls ein Hybridrasen und eine Flutlichtanlage entstehen.
Ob es für das Satellitenprogramm eine Mehrheit geben wird, wird sich am 2. Juli bei der Ratssitzung zeigen. Seeck sagt: „Wir laden alle demokratischen Fraktionen im Stadtrat herzlich ein, diese gute Lösung für den FC, die Jugendteams und die Nachwuchsförderung, umzusetzen.“
