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Hier wohnt keiner mehr Mega-Umbau für drei Mio. Euro: Kölner Uralt-Villa wird jetzt anders genutzt

Die ehemalige Kölner Direktorenvilla im Zoo von außen.

Die ehemalige Direktorenvilla im Kölner Zoo ist fertig umgebaut und wird nun ganz anders genutzt.

Nach mehr als einem Jahr Bauzeit ist die „Villa Bodinus” im Kölner Zoo fertig. Die ehemalige Direktoren-Villa erfüllt nun einen neuen Zweck.

14 Monate lang war sie eine Baustelle, jetzt kann endlich Vollzug gemeldet werden: Die ehemalige Direktorenvilla im Kölner Zoo ist fertig umgebaut und heißt jetzt „Villa Bodinus” (nach Gründungsdirektor Heinrich Bodinus).

Aber: Hier wohnt – anders als früher eben die Zoo-Direktoren – heute niemand mehr. Die Villa wurde mit großem Aufwand zur Tagungs- und Eventlocation umgebaut.

Direktoren-Villa im Kölner Zoo: Historie und Moderne werden verbunden

Am Freitag (10. Juni) wird das neue alte Schmuckstück der Öffentlichkeit präsentiert – und schon jetzt ist der Zoo stolz. 

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„Wir sind froh, dieses neue Kölner Event-Juwel der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können“, so Geschäftsführer Christopher Landsberg.

Direktoren-Villa steht unter Denkmalschutz – Umbau dauerte 14 Monate

„Die Villa steht innen wie außen unter Denkmalschutz. Sie ist in ihrem Grundaufbau als Wohnhaus konzipiert. Dies muss und soll so bleiben. Wir eröffnen die Villa als modernen Wohlfühlort, an dem die Menschen in besonderer Umgebung zusammenkommen.“

Die „Villa Bodinus“ (gleichzeitig das älteste Wohngebäude in Niehl) bietet in ihren Innenbereichen auf 200 Quadratmetern Nutzfläche Platz für bis zu 50 Gäste und soll vor allem Firmen ansprechen, die unter der Woche in stilvoller Atmosphäre tagen wollen – „und gleichzeitig die exotische Umgebung der über 11.000 Tiere schätzen“, wie es vom Zoo heißt.

Zweitältestes Gebäude im Kölner Zoo: Direktoren-Villa erstrahlt in neuem Glanz

Zudem soll es auch für Privatpersonen ein kulinarisches Angebot geben, besonders am Wochenende. Die eigene Zoo-Gastronomie setzt dabei nach eigenen Angaben auf Regionalität, Nachhaltigkeit und effizienten Wareneinsatz.

Die umgebaute Direktoren-Villa im Kölner Zoo von innen.

Die „Villa Bodinus” von innen: Hier sollen Tradition und Moderne verbunden werden.

Mit dem aufwändigen Umbau der Villa, in der für mehr als 150 Jahre der jeweilige Zoo-Direktor Kölns lebte, setzt der Tierpark ein weiteres Instandhaltungsprojekt um. Die Sanierung der Villa schließt an die Fertigstellung des „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Hauses“ an, das der Zoo im Oktober 2021 eröffnet hatte.

Drei Millionen Euro Baukosten: Villa im Kölner Zoo beherbergte 150 Jahre die Direktoren

Die Villa, die 1865 erbaut wurde, ist nach dem Elefantenhaus das älteste erhaltene Gebäude im Kölner Zoo. Bei den Bauarbeiten am denkmalgeschützten Gebäude (ca. drei Mio. Euro) standen also vor allem der Erhalt alter Strukturen und die Umsetzung des Denkmalschutzes im Vordergrund.

Herausgekommen ist eine Verbindung aus Historie und Moderne, die auch im Inneren repräsentiert wird. „Mit viel Liebe zum Detail gelang es, den Kolonialstil-Charakter der Villa zu betonen und mit ausgesuchtem Interieur, das den Stil einer historischen Zoo-Villa mit zeitgemäßem Komfort und moderner Veranstaltungstechnik verbindet, zu kombinieren“, heißt es in einem öffentlichen Statement des Zoos.

Wer den Flair der Geschichte selbst erleben möchte, hat dazu ab sofort die Möglichkeit: Buchungen für Tagungen sind ab sofort möglich per Mail unter veranstaltungen@zoogastronomie.de oder telefonisch unter der Nummer 0221-76 75 74. (tw)

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