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Jubiläumskonzert am Kölner Dom Tränen und Sprechchöre – so lief die Fööss-Versöhnung mit Tommy Engel

Blick auf den Roncalliplatz während des Konzerts der Bläck Fööss.

Was ein Anblick: Das Konzert zum 50-jährigen Bestehen der Bläck Fööss auf dem Roncalliplatz am Freitag (19. August), aufgenommen vom Dach des Domhotels. 

Bejubelt. Beweint. Belacht. Die Bläck Fööss feierten die Premiere ihrer Jubiläums-Konzerte auf dem Kölner Roncalliplatz.

Es musste ja so kommen: Pünktlich zum Konzertbeginn öffnete der Himmel eine kleine Schleuse und segnete „die Mutter aller kölschen Bands“, die sich abermals vor dem Dom anschickte, live Stadtgeschichte zu schreiben.

Oh, wie war das Fööss! Unsere sieben kölsche Helden nahmen uns zwei Stunden mit auf eine musikalische Zeitreise und feierten ihren „50. Geburtstag +2“ genau so, wie es das Publikum liebt: Kölsch. Echt. Mit so viel Jeföhl. Und mit Moderator Guido Cantz, der seinen 51. Geburtstag feierte.

Jubiläumskonzert der Bläck Fööss mit Tommy Engel.

Die Bläck Fööss bei ihrem Jubiläumskonzert zu ihrem 50-jährigen Bestehen am Freitag (19. August) auf dem Roncalli in Platz in Köln. Nach vielen Jahren stand auch Tommy Engel wieder mit ihnen auf der Bühne.

Die Fööss hatten natürlich ihre einstigen Weggefährten nicht vergessen: King Size Dick sang „Ävver d'r Dom bliev stonn", Kafi Biermann („Ich wör su jän ens Weihbischof"), Wolfgang Niedecken („Drink doch ene met") und mit Erry „Für ne Moment", Peter Schütten („Rut un wiess" und "Du bes die Stadt"). Der Verzicht auf die ganz großen überregionalen Stars – ein Treffer mitten ins kölsche Hätz.

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Wolfgang Niedecken beim Jubiläumskonzert der Bläck Fööss

Wolfgang Niedecken als einer der Gäste beim Jubiläumskonzert der Bläck Fööss am Freitag (19. August) auf dem Roncalliplatz in Köln.

Dazu grüßte Hartmut Priess, der aus Corona-Angst passen musste, mit tollen Zeilen. 6.500 Kehlen sangen in Köln Hit um Hit mit - es hörte sich an wie ein Schatz, ein musikalisches Vermächtnis, ein Statement in diesen wirren Zeiten.

Wozu DER Gänsehaut-Moment des Abends nicht besser hätte passen können, denn es wurde eine Versöhnung gefeiert, auf die Köln knapp 28 Jahre warten musste: Ex-Fööss-Sänger Tommy Engel betrat unter unfassbar frenetischem Applaus die Bühne, schmettere „Katrin“, „Du bes Kölle“ und natürlich „Huusmeester Kaczmarek“. Minutenlanger Jubel, Applaus, Glückseligkeit. Dazu „Oh wie ist schön“-Sprechchöre. Eben: Geschichte live.

„Was soll man da sagen?“, so Tommy. „Ich habe lange gewartet, bis sie mich fragen. Jetzt hat es geklappt“, lachte er. Dann floss sogar eine Freudenträne, als er kurz stockte. „Es ist mir eine Ehre.“ Gänsehaut-Alarm.

Die Bläck Fööss machten den Kölnerinnen und Kölnern ein Geschenk - aber was für ein Geschenk die Fööss für Köln sind, steht nicht erst nach diesem fulminanten Auftakt fest. Und zum Schluss musste es wieder so kommen: Es regnete. Das konnten nur Freudentränen über dieses Konzertereignis sein.

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