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Neustart am NeumarktJan von Werth glücklich: Traditionskneipe wieder geöffnet

Horst Köhler und Jan Luca Jansen am Lokal „Zum Jan“.

Copyright: Jordi Mergen

Horst Köhler, Korpskommandant und Vorsitzender von Jan von Werth, gratuliert Jan Luca Jansen (2.v.l.), dem neuen Wirt des Gasthauses „Zum Jan“.

Die Traditionskneipe „Zum Jan“ in Neumarkt-Nähe ist nach umfangreicher Sanierung wieder geöffnet worden. Das Lokal ist vor allem als Heimat des Reiter-Korps Jan von Werth bekannt.

An Aschermittwoch war erst einmal alles vorbei. Seitdem war die Kölner Traditionskneipe „Zum Jan“ geschlossen. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten feierte das Lokal in der Thieboldsgasse am Samstag (1. August 2026) seine feierliche Wiedereröffnung.

Zahlreiche Gäste kamen in das seit 1975 bestehende Lokal nahe Neumarkt und freuten sich über die Rückkehr des beliebten Treffpunkts für Karnevalisten und Freunde der kölschen Gastlichkeit mitten im Herzen der Stadt. Unter dem Motto „Tradition trifft Gastlichkeit“ wird das Gasthaus nun von Jan Luca Jansen geleitet.

„Zum Jan“: Dienstags gibt’s Reibekuchen, freitags Fisch

Der junge Gastronom ist in Köln kein Unbekannter. Seit 2021 führt er das traditionsreiche Wirtshaus „Spitz“ im Agnesviertel, das er bereits im Alter von 18 Jahren übernahm und damit als jüngster Wirt Kölns für Aufmerksamkeit sorgte.

Als Mitglied der Fidelen Sandhasen lebt Jansen das kölsche Brauchtum. „Als aktiver Karnevalist bringe ich jede Menge frischen Schwung in das Traditionshaus. Dabei liegt es mir sehr am Herzen, kölsche Geselligkeit mit moderner Gastronomie zu verbinden“, sagt er.

Aus dem Zapfhahn fließt Gaffel Kölsch, jeden Dienstag gibt es Reibekuchen und freitags ist im „Jan“ Fischtag. Zum Kölsch gibt es Kleinigkeiten wie Frikadellen oder Halve Hahn. Auf der Karte stehen auch zahlreiche Schnitzel, Leberkäse, Sülze, Brauhaussteak oder Currywurst. Neben einer vegetarischen Currywurst wird auch Sellerieschnitzel serviert.

Bereits einen Tag nach der offiziellen Eröffnung besuchte das Reiter-Korps Jan von Werth, für das das Gasthaus seit vielen Jahren Anlaufstelle ist, den neuen Pächter. Für die Mitglieder bringt die Neueröffnung dabei gleich doppelte Freude mit sich: Künftig gehen sie nicht mehr nur in ihren „Jan“, sondern auch zu Jan, dem neuen Gastgeber.

Reiter-Korps Jan von Werth vor der Traditionskneipe „Zum Jan“.

Copyright: Jordi Mergen

Eine Abordnung des Reiter-Korps Jan von Werth kam, um zur Neueröffnung der Traditionskneipe „Zum Jan“ zu gratulieren.

„Wir sind froh und erleichtert, endlich wieder ein zentrales Zuhause zu haben. Wir sind uns sicher, dass wir mit dem neuen Team rund um Jan Luca hier einen modernen, nachhaltigen Treffpunkt für uns und viele andere Karnevalisten haben werden“, erklärt Korpskommandant und Vorsitzender Horst Köhler.

Mit der Wiedereröffnung des Gasthauses erhält die Kölner Karnevalsszene einen traditionsreichen Treffpunkt zurück. „Es freut mich wirklich sehr, das Wohnzimmer dieser fantastischen Gesellschaft bewirten zu dürfen. Die zahlreichen Geschenke, die vielen Gäste zur Eröffnung und die gute Zusammenarbeit bisher lassen mich voller Zuversicht in die Zukunft blicken“, sagt der Betreiber.

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