Alle Nachrichten zur Kölner Szene in Kürze. EXPRESS.de hält alle Freunde der kölschen Musik und des Karnevals in diesem Ticker mit den wichtigsten Informationen auf dem Laufenden.
Kölsche EckeImmisitzung nimmt das Theater auf der Welt aufs Korn

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Die Immisitzung findet im kommenden Jahr wieder im Bürgerhaus Stollwerk statt.
Aktualisiert:
Die kölsche Szene steht nie still. Auch abseits der Karnevalssession passiert immer eine Menge in der Stadt.
Die zahlreichen Kölner Bands planen neue Songs und geben weitere Konzerte. Die Rednerinnen und Redner sind mit Soloprogrammen unterwegs. Und auch bei den Vereinen steht das Leben nicht plötzlich still.
EXPRESS.de hält in der „Kölschen Ecke“ alle auf dem Laufenden. Hier gibt es alle Nachrichten aus Köln in Kürze.
Motto der Immisitzung: „Die Welt ist ein absurdes Theater“
Die Welt liefert den Machern der Immisitzung täglich ein absurdes Theaterstück, vor dem sie staunend stehen. Die Liste der Themen ist lang. Dazu kommt noch Köln, wo es ebenfalls reichlich Stoff für Satire gibt. Die Kölner Oper ist schließlich längst selbst zu einer satirischen Daueraufführung geworden. „Wir wollen das große und kleine Welttheater mit Humor, Musik, Satire und einer gehörigen Portion Selbstironie auf die Bühne bringen. Dabei nehmen wir die Mächtigen aufs Korn und vergessen auch nicht, vor der eigenen Haustür zu kehren“, kündigt Ensemblemitglied Selda Selbach an.
Die Immisitzung steht auch in der kommenden Session für unterschiedliche Nationalitäten, Sprachen und Religionen. „Denn wenn die Realität immer absurder wird, bleibt uns manchmal nur noch der Humor. Wir haben viel Stoff, jetzt müssen wir daraus nur noch eine Sitzung machen.“ Premiere ist am 14. Januar 2027 im Bürgerhaus Stollwerk. Am 18. Oktober findet von 12 bis 14 Uhr der persönliche Vorverkauf im Bürgerhaus Stollwerck statt. Der offizielle Vorverkauf startet am 19. Oktober um 11.11 Uhr.
Stammtisch Kölner Karnevalisten feiert 75-jähriges Bestehen
Volles Haus und jede Menge kölsche Karnevalsgeschichte. Im ausverkauften Sartory blickte der Stammtisch Kölner Karnevalisten auf 75 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Neben der Auszeichnung des Bund Deutscher Karneval in „Gold“ wurde der ehemalige Baas Bruno Praß zum Ehrenbaas des Stammtischs Kölner Karnevalisten ernannt. Anschließend nutzte Praß den besonderen Moment, seinem Nachfolger Hans Dieter Hahn-Möseler den Präsidenten-Halsorden anzulegen.

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Erich Ströbel (l.) vom Bund Deutscher Karneval ehrte den ehemaligen Baas des Stammtischs Kölner Karnevalisten, Bruno Praß, mit dem BDK-Orden in Gold.
Für emotionale Momente sorgten zahlreiche Einspieler von Gratulanten, darunter Ludwig Sebus, Marita Köllner, die Höhner, Räuber, Wickie Junggeburth, sowie die Ex-Höhner Janus Fröhlich, Peter Werner, Henning Krautmacher und Hannes Schöner. Für eine Auferstehung der besonderen Art sorgten die „Zwei Hillije“ Bernd und Wolfgang Löhr, als sie zur Freude des Publikums das legendäre Colonia-Duett persiflierten. Für den Blick in die Zukunft präsentierten sich unter anderem Willi und Ernst, Timo Schwarzendahl, Knallblech und Amago.
Veedelsübergreifende Pänz-Power im neuen Kinderdreigestirn
Drei Pänz, zwei Veedel. Das Holweider Kinderdreigestirn überschreitet in der kommenden Session Veedelsgrenzen und vereint Pänz aus Holweide und Höhenhaus. Prinz Max I., Bauer Benedikt und Jungfrau Aliza werden die beiden Veedel mit viel Temperament und jugendlichem Witz durch die Session 2027 führen. Während Prinz und Bauer aus den Reihen der Großen Höhenhauser KG Naaksühle kommen, komplettiert Jungfrau Alizia vom Tanzcorps Echt Kölsch Hätz der KG Die Burgwächter vun Hollwigg, das Holweider Kinderdreigestirn.
Beide Vereine verbindet seit Jahren eine enge Freundschaft. Das gemeinsame Engagement für das Kinderdreigestirn setzt die Verbindung nun im Nachwuchs fort. Proklamiert werden die noch designierten Tollitäten am 6. November 2026 in der Schützenhalle Holweide.
Jeck im Sunnesching feiert 2027 Premiere in Koblenz
Am 4. September 2027 bringt Jeck im Sunnesching von 10.30 bis 19 Uhr erstmals das unverwechselbare Sunnesching-Gefühl an das Deutsche Eck. „Mit Koblenz schlagen wir ein weiteres Kapitel für Jeck im Sunnesching auf“, sagt Veranstalter Jochen Gasser. „Das Deutsche Eck ist eine außergewöhnliche Kulisse und der perfekte Ort, um kölsche Musik und das Sunnesching-Gefühl erstmals mit einem eigenen Festival nach Rheinland-Pfalz zu bringen.“

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Das Festival Jeck im Sunnesching macht 2027 erstmals in Koblenz Station.
Im Jahr 2027 umfasst das Format insgesamt fünf Festivalveranstaltungen: Münster (5. Juni), Tanzbrunnen in Köln (19. Juni), Jeck im Sunnesching för Pänz (20. Juni), Hückelhoven (26. Juni) sowie die Premiere in Koblenz. Den Abschluss bildet der Jeckliner im Sunnesching, die jecke Kreuzfahrt vom 24. bis 28. September 2027.
Bläck Fööss ziehen zum „Daach der kölschen Sproch“ durch Altstadt
Der „Daach der kölschen Sproch“ fand am Sonntag (27. September 2026) zum dritten Mal statt. Über 60 kostenlose Veranstaltungen gingen zur Feier und zum Erhalt der traditionsreichen Mundart sowie des regionalen Lebensgefühls über die Bühne. Auch die Mutter aller kölschen Bands machte beim Aktionstag mit.

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Die Bläck Fööss spielten ihren Titel „Uns Sproch“ spontan vor dem Hänneschen-Theater.
Die Bläck Fööss zogen durch die Altstadt und besuchten spontan das Hänneschen-Theater. Auf dem Vorplatz spielte die Gruppe ihr neues Lied „Uns Sproch“. Die Musiker wurden auch überrascht, denn Hänneschen und Bärbelchen kamen ebenfalls vor die Türe und unterstützten die Fööss beim Ständchen. Weitere Stationen der Tour waren die Kunstkaschämm, das Tünnes- und Schäl-Denkmal, der Ostermannbrunnen sowie der Roncalliplatz.
Marita Köllner feiert nächsten Konzert-Höhepunkt an der Rennbahn
Ihr Konzert zum 60. Bühnenjubiläum im Theater am Dom war ein voller Erfolg. Vor ausverkauftem Haus präsentierte Marita Köllner (68) einen Querschnitt durch ihr musikalisches Schaffen. Die kölsche Frohnatur ist nach ihren jüngsten Hits wie „Oh Susanna – Wo ist das rote Pferd?“ oder „Weisste wat, mir maache Polonaise“ total angesagt und sorgt bei jedem Auftritt für Ausnahmezustand.

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Marita Köllner gewann zuletzt zweimal in Folge den Närrischen Oscar.
In die neue Session geht die Entertainerin mit dem Motto „Immer wigger“. Das Lied steht gewissermaßen auch Pate für das nächste Konzert-Ereignis. Denn am 24. September 2027 feiert Marita Köllner ihr 60.+1‑Jubiläum. Gefeiert wird im „Früh em Tattersall“ an der Galopprennbahn in Weidenpesch. Der Ticketverkauf hat ab sofort begonnen.
Alexander Dick ist neuer Baas der Literatenvereinigung Köln
Die Literatenvereinigung Köln hat einen neuen Vorsitzenden. Bei der Jahreshauptversammlung im Bootshaus „Alte Liebe“ am Rodenkirchener Leinpfad wurde Alexander Dick einstimmig zum 1. Vorsitzenden und damit zum Baas der Vereinigung gewählt. Er tritt die Nachfolge von Angelika Blatz an, die im Vorfeld angekündigt hatte, ihr Amt aus beruflichen und privaten Gründen vorzeitig niederzulegen. Geschäftsführer Hans-Peter Houben würdigte ihre Arbeit und überreichte einen Blumenstrauß.

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Der Vorstand der Literatenvereinigung Köln mit der scheidenden Vorsitzenden: Manes Kröhnert, Hans-Peter Houben, Angelika Blatz, Waltraud Piel und Alexander Dick (v.l.).
Alexander Dick dankte den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und stellte klar, dass er die Vorstandsarbeit als gemeinsame Teamleistung versteht. Man knüpfe an das an, was sich bewährt habe, und wolle zugleich für die kommenden Jahre neue Impulse setzen: das Netzwerk der Literaten untereinander weiter ausbauen, den fachlichen Austausch stärken und die Zusammenarbeit mit den Kölner Gesellschaften und den Vereinen im Umland vertiefen.
Gertrudenhof als „Deutschlands Beste“ ausgezeichnet
Große Auszeichnung für den Erlebnisbauernhof Gertrudenhof aus Hürth: Inhaber Peter Zens nahm in Berlin den Award „Deutschlands Beste“ entgegen. Die Verleihung fand am Rande des Big-Bang-KI-Festivals statt. „In meinem Herzen bin ich immer noch der sechsjährige Peter, der nach der Schule unter einem Sonnenschirm Gemüse, Obst und Tulpen an die Nachbarn verkauft hat. Damals wusste ich noch nicht, dass man das Regionalvermarktung nennt. Ich wusste nur, dass es mir Freude macht, Menschen für unsere Produkte zu begeistern und Landwirtschaft anders zu denken“, sagte Peter Zens bei der Award-Verleihung.

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Gertrudenhof-Inhaber Peter Zens nahm in Berlin den Award „Deutschlands Beste“ entgegen.
Rund 40 Jahre später hat sich aus seinem Verkaufsstand ein Hof mit mehr als 100 Mitarbeitenden und mehreren Hunderttausend Gästen pro Jahr entwickelt. Der Preis „Deutschlands Beste“ wird jährlich vom Deutschen Innovationsinstitut (diind) an herausragende kleine und mittelständische Unternehmen verliehen, die den Wirtschaftsstandort Deutschland mit Leidenschaft, Qualität und Unternehmergeist stärken. Ausschlaggebend für die Auszeichnung des Gertrudenhofs: Der Erlebnisbauernhof hat sich zu einem modernen Marktplatz und Erlebnisort für alle Generationen entwickelt, der Landwirtschaft, Regionalität, Gastronomie, Familienerlebnisse und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet.
Neben dem wirtschaftlichen Erfolg spielt dabei der Anspruch, über das eigentliche Unternehmen hinaus Wirkung zu entfalten, eine zentrale Rolle. Nachhaltigkeit, Umweltbildung, Biodiversität, regionale Wertschöpfung und die Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft gehören zu den Themen, die der Gertrudenhof seit vielen Jahren vorantreibt. „Dass ich diesen Award in Berlin entgegennehmen durfte, macht mich stolz und gleichzeitig demütig. Aber diese Auszeichnung gehört nicht mir. Sie gehört den über 100 Menschen, die jeden Tag mit Leidenschaft, Mut, Ideen und ganz viel Herz dafür sorgen, dass der Gertrudenhof dieser besondere Ort ist“, betonte „Zukunftsbauer“ Peter Zens.
Treuer Husar bei Generalaudienz von Papst Leo XIV. in Rom
Der Senat der KG Treuer Husar Blau-Gelb ist gerade von einer besonderen Reise zurückgekehrt: Sechs Tage Rom, Pilgerreise und Kulturprogramm – inklusive Teilnahme an der Generalaudienz von Papst Leo XIV. auf dem Petersplatz.

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Die Reisegruppe der KG Treuer Husar bei ihrem Besuch in Rom.
Unter dem Motto „Vom Kölner Dom zum Petersdom“ waren die Husaren unter anderem im Vatikan, in der Sixtinischen Kapelle, in den Katakomben und im antiken Rom unterwegs. Mit dabei war Pfarrer Dr. Meiering, der die Gruppe während der Reise begleitete und an mehreren Stationen durch das kirchliche und historische Rom führte.
Jens Scharfe übernimmt das Kommando bei den Altstädtern Köln
Führungswechsel im Tanzkorps der Altstädter Köln. Bei der Jahreshauptversammlung des Tanzkorps wählten die Mitglieder Jens Scharfe, genannt „Zündkääz“, zu ihrem neuen Kommandanten. Er folgt auf Michael Klaas, im Kölner Karneval als „Piccolo“ bekannt. Klaas hat das Korps seit 2012 als Kommandant geführt und zuvor von 2003 bis 2012 als Spieß Verantwortung übernommen. Sein Wort hatte Gewicht, weil er das Korps kannte, klare Entscheidungen traf und sich seine Mannschaft auf ihn verlassen konnte. Damit endet eine Amtszeit, die das Korps über mehr als zwei Jahrzehnte geprägt hat.
„Piccolo hat unser grün-rotes Korps mit großem Einsatz, klarem Kurs und einem sicheren Gespür für seine Mitglieder geführt. Auf den Bühnen Kölns und bei unseren Auftritten außerhalb der Stadt konnten wir uns stets auf ihn verlassen“, sagt Dr. Björn Braun, Präsident der Altstädter. „Er verstand es, Disziplin und Kameradschaft zusammenzubringen. Dafür genoss er den Respekt und das Vertrauen seiner Mannschaft. Wir danken ihm von Herzen für seine hervorragende Arbeit und seine langjährige Treue.“

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Der neue Tanzkorps-Vorstand der Altstädter Köln: Sebastian Schulte (Schriftführer Tanzkorps), Jens Scharfe (Kommandant), Stefan Berling (Spieß) und Marc Glöckner (Zahlmeister, v.l.).
Mit Jens Scharfe übernimmt ein Nachfolger das Kommando, der das Korps bestens kennt. In der Session 2010/11 wurde er als Tanzoffizier aufgenommen. Sieben Jahre stand er gemeinsam mit der heutigen Ehrenmarie Steffi Scharfe (geb. Pütz) auf der Bühne.
„Jens ist da, wenn seine Altstädter ihn brauchen. Er packt an, übernimmt Verantwortung und weiß, was dieses Korps zusammenhält“, sagt Braun. „Er kennt die Aufgaben und Herausforderungen, die vor ihm liegen, und ist im Kölner Karneval bestens vernetzt und anerkannt. Ich freue mich sehr, dass er diese Verantwortung übernimmt. Wir wünschen ihm für sein neues Amt viel Erfolg, ein gutes Gespür und vor allem Freude an der gemeinsamen Sache.“
„Mit Piccolo geht eine Ära zu Ende. Was er in mehr als zwei Jahrzehnten Vorstandsarbeit für unser Korps geleistet hat, beeindruckt mich sehr. Die Fußstapfen, die er hinterlässt, sind groß. Das ist mir bewusst.“ Seinen Blick richtet der neue Kommandant zugleich nach vorn: „Ich möchte unser Korps gemeinsam mit meinem Vorstand sicher in die Zukunft führen. Unsere Tradition und die Gemeinschaft, die wir bei den Altstädtern leben, sind dafür das Fundament“, sagt Jens Scharfe.
Festkomitee: Ticketverkauf für Sitzungen und Tribünen 2027 startet
Das Festkomitee Kölner Karneval beginnt mit dem Ticketverkauf für Sitzungen und Tribünen. Zur Verfügung stehen Sitzungskarten für die Proklamation des Kölner Kinderdreigestirns, für die ZDF-Mädchensitzung, die WDR4-Kostümsitzung sowie die beiden Aufzeichnungen der ARD‑Fernsehsitzung. Mit dabei sind unter anderem Druckluft, Cat Ballou, StadtRand, Brings oder die Höhner, die von Top-Rednern wie Volker Weiniger, Achnes Kasulke, Martin Schopps oder Bernd Stelter ergänzt werden. Natürlich steht auch das Kölner Dreigestirn auf den Bühnen sowie viele Traditionskorps und Tanzgruppen.
Zudem gehen alle Karten für die Festkomitee-Tribünen am Zugwegrand des Kölner Rosenmontagszugs 2027 und der Schull- un Veedelszöch am Karnevalssonntag in den Verkauf. Alle Tribünen sind mit Toiletten und Sicherheitspersonal ausgestattet. Die Tribünen für die Schull- un Veedelszöch sind überdachte Sitzplatztribünen und stehen auf dem Heumarkt.
Gala in der Flora: 100 Jahre Reiterkorps der Großen Kölner
Unter dem Motto „Nacht des Reiterkorps – 100 Jahre Eleganz und Tradition“ feierte das Reiterkorps der Großen Kölner sein 100‑jähriges Bestehen mit einer Gala im Dachsalon der Flora. Bei ihrer Begrüßung ließ die Vorsitzende Nina-Maarit Scheiffarth nicht nur 100 Jahre Revue passieren, sondern stellte auch die Zukunft in den Mittelpunkt.

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Im Dachsalon der Flora feierte das Reiterkorps der Großen Kölner sein 100‑jähriges Bestehen.
In seiner Laudatio würdigte Präsident Joachim Wüst die besondere Rolle des Reiterkorps im Kölner Karneval: „An Rosenmontag ist unser Reiterkorps nicht nur ein Aushängeschild für die Große Kölner, sondern für den gesamten Kölner Karneval. Denn das Reiterkorps ist sicherlich eine der diszipliniertesten Reitergruppen in der närrischen Parade. Sie bietet ein wunderbares Bild der Harmonie von Pferd und Reiter.“ Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Orchester Markus Quodt. Für einen Auftritt der besonderen Art sorgte Schängs Schmölzje.
KG Rodenkirchen: 10.000 Euro für die Diakonie Michaelshoven
Die KG Köln-Rodenkirchen hat der Diakonie Michaelshoven einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro überreicht. Die Spende kommt der sozialen und kulturellen Teilhabe „Du bist wertvoll“ zugute und unterstützt damit benachteiligte Menschen, die auf Hilfe und Gemeinschaft angewiesen sind.

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Sabine Boos (Leiterin der Stiftung), Michael Coburger (KG Köln Rodenkirchen), Marcus Becker (Präsident KG Köln-Rodenkirchen) und Rainer Schmidt (Vorstand Diakonie Michaelshoven, v.l.) bei der Scheckübergabe.
Der Grundstein für die beachtliche Spendensumme wurde beim diesjährigen Parkfest gelegt. Bereits im dritten Jahr in Folge engagierte sich die KG dort mit großem Einsatz ihrer Mitglieder und übernahm den Verkauf von Limoncello-Getränken an eigenem Stand. Der daraus erzielte Erlös bildete den wesentlichen Anteil der Spende. Zahlreiche großzügige Mitglieder der Gesellschaft stockten den Betrag zusätzlich auf und machten so die runde Spendensumme von 10.000 Euro möglich.
Räuber erleben den deutschen Norden im kölschen Wahnsinn
Was für eine Woche für die Räuber. Erst ging es zur „Kölschen Woche“ nach Mallorca, wo sie den Bierkönig zum Beben brachten. Nur einen Tag später ging es für die Band im Rahmen ihrer großen Deutschland-Tournee für drei Konzerte in den Norden. Dass die Menschen dort sogar mitten im September in Karnevalskostümen zum Konzert kommen, damit hätte Kölns Kultband nicht gerechnet.

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Auch im hohen Norden, in Bremen, Hamburg und Kiel, wurden die Räuber im Rahmen ihrer Tour gefeiert.
Bereits in der „Ständigen Vertretung“ in Bremen war die Stimmung eigentlich nicht zu toppen. „Bereits im vergangenen Jahr hatten wir in Bremen einen hervorragenden Start. In Hamburg konnten wir zum Vorjahr die Publikumsrate sogar verdoppeln, was uns natürlich sehr stolz macht“, freute sich Frontmann Sven West. Im Hamburger „Kent Club“ herrschte eine ganz besondere Atmosphäre.
Schließlich stand die Premiere im „Max Nachttheater“ in Kiel an. „Bremen und Hamburg waren schon der Hammer, aber Kiel hat mich wirklich überrascht“, gestand Bassist Martin Zänder. Für die kommende Session haben die Räuber gleich zwei Songs mit viel Hitpotenzial am Start. Bei der gefühlvollen Ballade „Ming Königin vum Rhing“ begeistert Sven West einmal mehr mit seiner charismatischen Stimme. Die zweite Nummer „Mir fange jraad eets an“ ist nicht nur eine schnelle Nummer, bei der alle direkt mitmachen können. Es könnte auch das Motto der Räuber sein: „Mir fange jraad eets an un sin noch lang nit am Engk.“
Kölner Narren-Zunft feiert ihr designiertes Dreigestirn
Der Abend war als neues Stammtisch-Format angekündigt worden, damit niemand etwas ahnt. Doch nachdem bei der Pressekonferenz des Festkomitees die Katze aus dem Sack gelassen wurde, gab es bei der Kölner Narren-Zunft kein Halten mehr. Der gesellige Abend im Stapelhaus war gleichzeitig der erste mit dem designierten Dreigestirn aus den eigenen Reihen.

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Das designierte Dreigestirn ließ sich beim Stammtisch der Kölner Narren-Zunft von den Mitgliedern feiern.
„Solch eine sensationelle Nachricht mobilisiert natürlich noch einmal ganz besonders, sodass wir uns über eine Teilnahmequote von 165 Prozent der angemeldeten Personen freuen durften“, sagte Gaffelschriever Jesper Ziegengeist mit einem Augenzwinkern. Unter großem Jubel zogen der designierte Prinz Marius I. (Marius Wallenborn), Bauer Alex (Alexander Hagen) und Jungfrau Johanna (Maximilian Roth) gemeinsam mit dem Vorstand des Festkomitees Kölner Karneval in das mittlerweile gut gefüllte Brauhaus ein.
Das anschließende Bad in der Menge bei ihren Narrenzünftlern sowie Freunden und Familie genossen die Drei sichtlich mit unzähligen Glückwünschen, gemeinsamen Fotos und tollen Gesprächen. Zu Hause ist es halt am schönsten.
Stefan Knittler präsentiert neuen Song beim Jubiläumskonzert
Bereits auf 20 Bühnenjahre kann der Kölner Künstler Stefan Knittler zurückblicken. Mit einem nahezu ausverkauften Konzert feierte der 59-Jährige dieses Jubiläum im Gloria. Beim fast dreistündigen Programm durften die bekanntesten Knittler-Songs wie „Kumm loss mer singe“ und die schönsten „Welthits op Kölsch“, unterstützt von seiner zehnköpfigen Band, nicht fehlen.

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Stefan Knittler (M.) feierte mit seiner Band sein Jubiläumskonzert im Gloria.
Ein besonderer Moment war die Präsentation des neuen Songs „Hurra mir sin am Arsch“. Der beinhaltet ein klares Statement gegen die AfD. „Forever Young“, das Stefan Knittler im fließenden Übergang nach David Bowies „Heroes“ spielte, war zudem auch noch ein Hinweis zur freien Meinungsäußerung und gegen Zensur nach dem Auftrittsverbot von Alphaville letzte Woche.
Führungswechsel bei der Kölsche Narren Gilde
Bei ihrer Jahreshauptversammlung hat die Kölsche Narren Gilde einen bedeutenden Wechsel an ihrer Spitze vollzogen. Nach 20 Jahren als Präsident übergab Helmut Kopp das Amt an seinen Nachfolger Stefan Bertrams. Der langjährige Senatspräsident, zuletzt Ehrensenatspräsident und Berater des Präsidenten, wurde einstimmig zum fünften Präsidenten der Kölsche Narren Gilde gewählt.

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Ex-Präsident Helmut Kopp (r.) übergab den Gesellschaftsring der Kölsche Narren Gilde an seinen Nachfolger Stefan Bertrams.
Ein besonders emotionaler Moment war die symbolische Übergabe des Gesellschaftsrings, der einst Hans-Horst Engels, einem der Gründerväter, gehörte. Für seine erfolgreiche Tätigkeit wurde Helmut Kopp zum Ehrenpräsidenten ernannt. Auch künftig bleibt er der Gesellschaft als Berater des Präsidenten eng verbunden. Stefan Virnich wurde einstimmig als Vizepräsident bestätigt und Sabine Ewert offiziell zur Schatzmeisterin gewählt.
Großartiges Ergebnis: 150.000 Euro für die „Mutigen Kinder“
Gemeinsam stark gegen Kinderarmut. Das ist das Motto des Hilfsvereins „Mutige Kinder“. Bei der diesjährigen Charity-Radtour machten sich Markus Heuser, Jürgen Mathar und Leon Pannicke auf die 120 Kilometer lange Strecke. Es ging von Mettmann über Leverkusen und quer durch das Bergische Land bis zum Bethanien-Kinderdorf in Refrath und schließlich zum Ziel ins Jugendzentrum Meschenich.

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Am Ende der Charity-Radtour konnte sich Gabi Pannicke (r.) über eine tolle Summe für den Verein „Mutige Kinder“ freuen. Mit dabei waren auch die Botschafter Joey Kelly, Ulrike von der Groeben, Jens Nowotny und Wolfgang Bosbach.
Und jeder Kilometer hat sich gelohnt: 95.000 Euro erfuhren die drei gemeinsam. Dazu kamen 10.000 Euro von „Menschen für Kinder“, 25.000 Euro von der Rosen-Lawens-Stiftung sowie 20.000 Euro von anonymen Spendern. Damit konnte am Ende die stolze Summe von 150.000 Euro für die „Mutigen Kinder“ verkündet werden.
Im Jugendzentrum Meschenich gab es abschließend ein Sommerfest für die Radler und alle Unterstützer. Bei einem bunten Programm mit Kinderbetreuung, Essen und Livemusik wurde ein Tag voller Herz, Gemeinschaft und Zusammenhalt gefeiert. „Das war ein eindrucksvoller Beweis dafür, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam für Kinder einstehen“, sagte Vorsitzende Gabi Pannicke glücklich.
Kölner Größen feiern Grandseigneur Ludwig Sebus
Verdienter großer Bahnhof für eine kölsche Legende. Ludwig Sebus feierte am Samstag (5. September 2026) seinen 101. Geburtstag bei seinem Lieblingswirt Jussi im Haus Thomas. Viele waren gekommen, um dem Jahrhundert-Kölner zu gratulieren. Oberbürgermeister Torsten Burmester war ebenso wie seine Vorgängerin Henriette Reker vor Ort in Bickendorf. Ex-Zugleiter Alexander von Chiari, der ehemalige Philharmonie-Chef Louwrens Langevoort und Sebus-Freund Bernhard Conin tümmelten sich im Geschehen.

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Die Karnevalisten nahmen Jubilar Ludwig Sebus in ihre Mitte. In Bickendorf feierte er am Samstag (5. September 2026) seinen 101. Geburtstag.
Auch die Karnevalsvereine waren stark vertreten. Rote-Funken-Präsident Dirk Wissmann, Björn Griesemann (Blaue Funken), Markus Simonian (Treuer Husar), Joachim Wüst (Grosse Kölner) sowie Udo Schaaf und Marcus Petry von der KG 1. Straßenbahnsitzung freuten sich, den Jubilar in ihrer Mitte zu haben.
Von 17 bis 21 Uhr ließ sich der Grandseigneur feiern. Der Chor der Roten Funken, „De Mösche vun d’r Ülepooz“, sang. Herbert Schmidt, bekannt als „Magic Flönz“, war ebenfalls dabei. Thomas Cüpper, „Et Klimpermännche“, stimmte auch ein paar Lieder an.
Kölscher Charme trifft Sommernacht beim Konzert in Brühl
Ein lauer Sommerabend, stimmungsvolles Licht, kölsche Musik, viel Humor und ein begeistertes Publikum: Das Sommerkonzert von JP Weber und Michael Kuhl im Kaiserbahnhof Brühl wurde zu einem besonderen musikalischen Erlebnis. Rund 300 Gäste erlebten mehr als drei Stunden Musik, Unterhaltung und beste Stimmung.

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JP Weber (r.) und Michael Kuhl begeisterten bei ihrem Sommerkonzert in Brühl. Nathalie Bergdoll führte durch das Programm.
Nathalie Bergdoll führte mit ihrer lockeren Art durch das Programm. Für einen besonderen Auftakt sorgte Bianca, die drei eigene kölsche Songs live präsentierte. Begleitet wurde sie am Piano von Michael Knipprath. Mit ihrer Stimme und ihrer Bühnenpräsenz begeisterte sie das Publikum und zeigte eindrucksvoll, welches musikalische Potenzial in ihr steckt.
Anschließend gehörte die Bühne JP Weber und Michael Kuhl. Mit musikalischem Können, kölschen Liedern, Charme, spontanen Geschichten und viel Witz nahmen die beiden ihr Publikum mit durch einen abwechslungsreichen Abend. Zusätzliche Höhepunkte lieferten die Gäste des Abends. So sorgte „Elvis“ mit „Hallelujah“ für einen besonderen musikalischen Moment. Auch Tommy Watzke begeisterte mit „Rut, rut, rut sin de Ruse“.
„Geheimtipp Köln“: Geschichten über den Kölnpfad
Gerhard Schindler, Ex-Präsident des BND, und seine Tochter Rebecca pilgern seit zwei Jahren verschiedene Touren und schreiben anschließend ein Buch darüber. Erst erschien „Geheimtipp Mosel“ als Reisebericht. Am 1. Juli ist „Geheimtipp Köln“ veröffentlicht worden. Es beschreibt auf 172 Seiten eine Wanderung entlang des 158 Kilometer langen Kölnpfads in elf Etappen.
Jede Etappe bietet kleine Abenteuer, Beobachtungen und private Einblicke am Wegesrand. Zudem enthält es Tipps vom Dom bis zum FC sowie eine augenzwinkernde Deutung des Kölschen Grundgesetzes. Liedermacher Björn Heuser ist die Finaletappe mitgewandert und kommt ebenfalls im Buch vor.
Blaue Funken: Traumhochzeit von Kölns Doppel-Marie
Funken-Liebe in Blau-Weiß. Bei strahlendem Sonnenschein gaben sich Marie Steffens (29), die Tanzmarie der Blauen Funken, und Phil Lehmann (31), ebenfalls stolzer Blauer Funk, im Schloss Wahn das Ja-Wort. Neben dem Spielmannszug und sieben berittenen Funken waren über 70 Blauen Funken gekommen, um ein Spalier mit roten Rosen zu bilden. Auch Präsident Björn Griesemann und Vizepräsident Armin Hoffmann waren dabei.
Auch beim Kennenlernen 2019 hatten die Funken ihre Hände gewissermaßen im Spiel. „Ich war 2019 noch Mitglied bei den Hellige Knäächte un Mägde und hatte Marie natürlich schon öfter auf der Bühne gesehen und fand sie umwerfend“, schwärmt Phil. „Aber wie soll man an eine Frau herankommen, die ständig von über 100 Blauen Funken bewacht und umsorgt wird?“

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Die Blauen Funken boten einen tollen Rahmen bei der Hochzeit ihrer Tanzmarie Marie Steffens und Phil Lehmann.
Die strahlende Braut, die ab sofort den Namen Lehmann trägt, kann sich noch zu gut an die erste Zeit erinnern. „Ich war in der Session jeden Abend mit den Blauen Funken unterwegs und Phil mit seiner Tanzgruppe. Da blieb nicht viel Zeit für romantische Momente. Ein Zustand, den Phil so nicht hinnehmen wollte. Daher wurde er Blauer Funk.“
Die kommende Session ist für Kölns Doppel-Marie eine ganz besondere. „Ich feiere meine zehnte Session bei den Funken und freue mich schon sehr, wenn es am 11. im 11. endlich wieder losgeht.“ Bevor es so weit ist, genießen Phil und Marie jetzt erst einmal ihre Flitterwochen.
Lanxess-Arena besucherstärkste Konzert-Location Deutschlands
Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) hat den Lagebericht für 2025 vorgelegt. Demnach fanden im vergangenen Jahr bundesweit 267.145 Konzerte statt – 11.542 Veranstaltungen mehr als im Vorjahr. 2025 wurden sogar mehr Konzerte gezählt als vor der Corona-Pandemie 2019. Auch die Besucherzahlen stiegen: 74,5 Millionen Menschen besuchten im Vorjahr ein Konzert, 2019 waren es 69,2 Millionen.
Bundesweit finden laut Gema die meisten Konzerte in Bayern (47.453) statt, dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen (45.468). Die Kölner Lanxess-Arena sicherte sich im vergangenen Jahr mit insgesamt 1.311.243 Konzertbesuchern die Spitzenposition und löste den Olympiapark München ab, wo 1.010.106 Musikfans gezählt wurden.
Maifreunde übergeben Spende aus dem „Tanz in den Mai“
Die sieben Kölner Karnevalsgesellschaften der Maifreunde haben den Erlös von 4200 Euro ihrer gemeinsamen Veranstaltung „Tanz in den Mai“ an die Organisatoren der Schull- und Veedelszöch übergeben. Der Zusammenschluss hatte sich erstmals gebildet, um gemeinsam ein Zeichen für kölsches Brauchtum und Nachwuchsförderung zu setzen.

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Die Spendenübergabe der Maifreunde fand im Stapelhaus statt.
„Dass wir als sieben Gesellschaften gemeinsam etwas bewegen können, hat dieser Abend eindrucksvoll gezeigt. Aber auch die Künstler haben den Abend zu dem Erfolg geführt und sind ohne Gage aufgetreten. Die Unterstützung der Schull- und Veedelszöch liegt uns allen am Herzen – denn sie sind die Zukunft unseres Brauchtums“, sagte ein Sprecher der Maifreunde bei der Übergabe.
Luftflotte: Sommerfest zum Abschluss des Jubiläumsjahrs
Nicht nur in der Session hat die KG Sr. Tollität Luftflotte ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert, sondern auch bei strahlendem Sonnenschein auf der Dachterrasse des Moxy-Hotels am Köln-Bonner Flughafen. Mehr als 400 Gäste feierten ein rauschendes Sommerfest, das für die Luftflotte den emotionalen Schlusspunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten darstellte. Musikalisch sorgten die Bands Unique und Time-Out für ausgelassene Partystimmung. Michael Freiburg begeisterte mit der Stimme und den Hits von Howard Carpendale. Für die richtige Tanzmusik sorgte DJ Giovanni Luzi.

Copyright: Joachim Badura
Trotz Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke sorgte das Tanzcorps Sr. Tollität Luftflotte für einen mitreißenden Auftakt.
Im Oktober 2025 war das Jubiläumsjahr mit einer festlichen Gala auf dem Butzweilerhof eingeläutet worden. „100 Jahre KG Sr. Tollität Luftflotte sind alles andere als selbstverständlich. Dieses Jubiläumsjahr hat gezeigt, wie viel Leidenschaft und Herzblut in unserer Gesellschaft stecken. Das Sommerfest war ein würdiger Abschluss und zugleich Motivation für alles, was jetzt noch kommt“, sagte Präsident Harald Kloiber sichtlich gerührt. „Jetzt richten wir unseren Blick wieder voller Vorfreude auf die kommende Session, die wegen ihrer Kürze für uns alle einige Herausforderungen parat hält.“
Einsatz für die Schull- un Veedelszöch wurde belohnt
Farbenfroh und kreativ, so präsentierten sich die rund 8000 Teilnehmer der Kölner Schull- un Veedelszöch 2026. Bei strahlendem Sonnenschein griffen die Gruppen aktuelle Themen wie fehlende Lehrerinnen und Lehrer und künstliche Intelligenz sowie mit dem Motto „Make Alaaf not War“ auch weltpolitische Themen auf. Das Ganze spiegelte sich in den selbst gestalteten Kostümen wider. In der Piazzetta des historischen Rathauses wurden nun alle teilnehmenden Schulen und Veedelsgruppen für ihr außergewöhnliches Engagement von den Freunden und Förderern des Kölnischen Brauchtums gemeinsam mit der Stadt Köln geehrt.
Bei dem Festakt erhielt jede Gruppe als Erinnerung an ihr Mitwirken eine individuell gestaltete Unikaturkunde. Ebenso wurden die Gewinnerinnen und Gewinner des Kostümpreises und des Originalitätspreises ausgezeichnet. Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der „Goldenen Nähmaschine“ (gestaltet von der Künstlerin Heike Haupt) an die GGS Grünebergschule.

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Oberbürgermeister Torsten Burmester (2.v.r.) und der Vorsitzende der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, Bernhard Conin (r.), überreichten zahlreiche Auszeichnungen nach den Schull- un Veedelszöch.
Der Wanderpreis, der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen wurde, würdigt die besondere Kreativität und Handwerkskunst der Schulen bei der Gestaltung ihrer Kostüme. Abgerundet wird die Auszeichnung mit der „Goldenen Nähmaschine“ von einem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.
Der Originalitätspreis der Veedelsvereine ging an den Stammdesch Veedels Jemös. Der Stammdesch Kölsche Klüngel sicherte sich den Kostümpreis der Veedelsvereine. Sowohl Oberbürgermeister Torsten Burmester als auch Bernhard Conin, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, dankten allen Schulen, Veedelsvereinen sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Zugordnerinnen und Zugordnern. „Mit ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und ihrem Herzblut sorgen sie Jahr für Jahr dafür, dass die Schull- un Veedelszöch lebendig sind“, unterstrich Burmester.
Traditionsgemeinschaft hat einen neuen Vorstand
Die Traditionsgemeinschaft der Prinzen, Bauern und Jungfrauen im Kölner Karneval hat mit Präsident Wolfgang Heckner, seinem Vize René Sion, Schriftführer Thomas Elster und Kassenwart Norbert Hasbach einen neuen Vorstand. Das erste Treffen fand im besonderen Ambiente über den Dächern Kölns im Lindner-Hotel statt. Gastgeber und Hoteldirektor Dirk Metzner verwöhnte die Mitglieder, darunter Kölns ältester Bauer aus der Session 1960, Oskar Hamacher, mit einem Barbecue.

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Schriftführer Thomas Elster, Vizepräsident René Sion, Kassenwart Norbert Hasbach und Präsident Wolfgang Heckner (v.l.) bilden den neuen Vorstand der Traditionsgemeinschaft der Prinzen, Bauern und Jungfrauen.
In seiner Begrüßung betonte Heckner die künftige Ausrichtung der Traditionsgemeinschaft: „Wir werden sicherlich einiges neu gestalten, gleichzeitig aber das bewahren, was unsere Gemeinschaft seit Jahrzehnten auszeichnet. Besonders wichtig ist uns, dass wir alle zusammenhalten – unabhängig von Alter, Jahrgang oder Amt.“
Der neue Vorstand sieht den Abend als Auftakt für eine noch engere Vernetzung innerhalb der Traditionsgemeinschaft. Der generationenübergreifende Austausch, die Pflege kölscher Traditionen und das gemeinsame Miteinander sollen im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen. Zu den Ehrengästen des Abends zählten unter anderem Polizeipräsident Johannes Hermanns, Ralf Nüsser (Koelncongress) und der Direktor des Maritim Hotels, Henrik Große Perdekamp.
KG Alt-Köllen: Neuer Präsident und starkes Wachstum
Die Traditionsgesellschaft KG Alt-Köllen hat einen neuen Mann an ihrer Spitze: Auf der Jahreshauptversammlung im Saal des Festkomitees Kölner Karneval setzte sich Markus Lüdemann mit rund 75 Prozent der Stimmen durch und wurde zum neuen Präsidenten gewählt. Der 57-Jährige trat bereits 1995 in die KG ein und blickt auf über drei Jahrzehnte engagierte Vereinsarbeit in zahlreichen Funktionen zurück.
Der bisherige Präsident Gregor Berthold hatte aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Amt kandidiert. In einer emotionalen Abschiedsrede ließ er seine Amtszeit noch einmal Revue passieren. Die anwesenden Mitglieder dankten ihm für seinen großen Einsatz für die Gesellschaft am Ende der Rede mit lang anhaltenden, stehenden Ovationen.

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Der neue geschäftsführende Vorstand der KG Alt-Köllen um Präsident Markus Lüdemann (M.)
Ein weiterer Vertrauensbeweis ging an den amtierenden Schatzmeister Bernd Schneider-Schrey, der von der Versammlung in seinem Amt bestätigt wurde. Der Wachstumstrend der Gesellschaft hält unvermindert an: Allein im vergangenen Jahr konnte die KG Alt-Köllen 24 neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen.
Besonders stolz ist die Gesellschaft auf die hervorragende Entwicklung ihrer vereinseigenen Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“. Die Nachwuchsarbeit trägt Früchte, sodass die Kindertanzgruppe mittlerweile stolze 41 Tänzerinnen und Tänzer zählt. Auch die „großen“ Harlequins präsentieren sich mit aktuell 40 Aktiven bestens aufgestellt für die kommenden Bühnenauftritte.
