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+++ EILMELDUNG +++ Protest-Aktion Zugang zur TH Köln blockiert – großes Polizei-Aufgebot

+++ EILMELDUNG +++ Protest-Aktion Zugang zur TH Köln blockiert – großes Polizei-Aufgebot

Protest-AktionZugang zur TH Köln blockiert – großes Polizei-Aufgebot

In der Kölner Südstadt läuft aktuell ein Protest an der TH.

Copyright: Levin Meifert

Rund 30 Protestierende haben am Donnerstagmorgen (29. Oktober) den Eingang zum Südstadt-Campus der TH Köln blockiert.

Aktualisiert:

In der Kölner Südstadt läuft aktuell ein Protest an der TH.

Aktuell läuft ein Protest an der Kölner TH.

Die Jugendorganisation „Young Struggle“ hat den Zugang zum Südstadt-Campus blockiert. Die Hochschule bestätigte auf Nachfrage, dass es zeitnah Gespräche zwischen dem Präsidium und den Protestierenden geben soll.

Polizei vor Ort: Zugang zum Südstadt-Campus der TH Köln blockiert

Die Polizei ist mit zahlreichen Mannschaftswagen vor Ort und behält die Lage im Blick. Einschreiten mussten die Beamten bei dem friedlichen Protest bislang nicht.

Die Polizei spricht von rund 30 Protestierenden, die sich vor dem Eingang der TH versammelt haben. „Wir sind mit den Demonstrierenden im Dialog“, sagte eine Sprecherin.

Nach den Gesprächen will die Hochschule inhaltlich Stellung beziehen. Der Hochschulbetrieb laufe bisher normal weiter. Die Studierenden und Mitarbeitenden können aktuell über einen Nebeneingang an der Mainzer Straße ins Gebäude gelangen.

In einem Statement der Protestierenden heißt es: „Wir blockieren die Uni, um gegen die Aufrüstung des deutschen Staates zu kämpfen. Wenn wiederholt Sondervermögen von Milliarden von Euros an die Bundeswehr und militärische Infrastruktur gehen, während unsere Uni-Gebäude marodieren und der soziale Bereich kaputtgekürzt wird, wird es Zeit zu handeln.“ Gleichzeitig riefen sie zur Teilnahme an der große „GenZ regelt“-Demo am Samstag (31. Oktober) auf.

Sie werten ihre Aktion als Erfolg. In dem Gespräch mit der Hochschulpräsidentin wollen sie ihre „Forderungen aufstellen“.

Formuliert haben sie diese bereits auf Instagram: „Wir fordern: Geld für Bildung statt für Krieg! Kürzungen und Militarisierung stoppen! Beides geht Hand in Hand, Keine Bundeswehr an der TH! Wir wollen weder Rüstungsforschung noch Werbung für ein Militär an unserer Hochschule! Wir wollen keine Zusammenarbeit mit Universitäten, die am Völkermord in Gaza verwickelt sind, noch wollen wir pro-israelische Propaganda an unserem Campus! Der Campus ist politisch! Nein zu Zwangsexmatrikulation und Repressionen gegen Studierende!“ (red)