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Mitten in der CityKölner „Bretterbude“ nervt seit Jahren – das steckt dahiner

Eine „Bretterbude“ – vielmehr ein Bauzaun – nervt seit Jahren am Rudolfplatz. Was steckt dahinter?

Das Geschäftshaus am Kölner Rudolfplatz wurde vor ca. vier Jahren fertiggestellt. Allerdings nervt seitdem eine „Bretterbude“ vor dem Gebäude.

Dirk S. ist Anwohner des Rudolfplatzes. „Ich rege mich innerlich seit vielen Jahren über eine ominöse ‚Bretterbude‘ am Rudolfplatz auf! Obwohl der Neubau seit fast vier Jahren fertig ist, hat ein kleiner Bereich des ehemaligen Bauzauns bis heute in Form einer ‚Bretterbude‘ überlebt“, so S. gegenüber EXPRESS.de.

Stadt Köln äußert sich zur „Bretterbude“ am Rudolfplatz

„Anfangs noch aus Holz gebaut, ist der Zaun inzwischen mittels Trapezblechen professionalisiert worden“, beschreibt S. die Situation vor Ort. Ganz am Anfang sei da noch Baumaterial gelagert worden.

„Ich empfinde es als eine Schande, dass hier nicht gehandelt wird“, beklagt sich der Anwohner.

Auf Nachfragen bei der Stadt habe er bisher keine Antwort erhalten, warum das Ding nicht abgebaut wird. Niemand habe ihm bisher erklären können, was diese Bude dort soll.

EXPRESS.de war vor Ort und blickte hinter die „Bretterbude“ (siehe Video oben). Dahinter befindet sich eine offenbar verwaiste Baugrube.

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Hau raus!

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„Es handelt sich um eine private Baumaßnahme“, erklärt ein Sprecher der Stadt Köln auf EXPRESS.de-Nachfrage. Weiter heißt es: „Die Verzögerungen im Zusammenhang mit der Absperrung sind der Stadtverwaltung bekannt.“

Grund hierfür seien „privatrechtliche Fragestellungen zwischen Projektbeteiligten“. Die Absperrung diene zur Absicherung der Baugrube und sei von der Stadt Köln genehmigt. „Die Stadt Köln hat derzeit keine Möglichkeit, den Fortgang der Maßnahme zu beschleunigen“, so der Sprecher.

Was hinter den „privatrechtlichen Fragestellungen“ steckt, dazu äußert sich die Stadt nicht. EXPRESS.de hat auch bei der Gebäudeverwaltung des Neubaus nachgefragt – eine Antwort gibt es bisher nicht.

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