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Bläck Fööss Abgang der Kölner Urgesteine: Was Fans bei ihrer Kritik bedenken sollten

Die Bläck Föööss in Urbesetzung 1989

Die Bläck Föööss in Urbesetzung 1989: Willy Schnitzler, Bömmel Lückerath, Tommy Engel, Erry Stoklosa, Peter Schütten und Hartmut Priess.

Werden die Bläck Fööss noch die Bläck Fööss sein nach dem Abgang der letzten beide Urgesteine? „Nur Geduld“, meint unser Autor. Die EXPRESS.de-Analyse.

Ja, das tut dem kölschen Hätz wirklich weh: Wenn Erry Stoklosa und Bömmel Lückerath die Bläck Fööss verlassen, dann ist die Mutter aller kölschen Bands mit keinem Mitglied der Urbesetzung mehr unterwegs. Schon in den vergangenen Jahren hörte man hinter vorgehaltener Hand: „Dat sin nit mieh minge Fööss.“

Der Abgang von Kafi Biermann (übrigens auch kein Ur-Fooss), Peter Schütten und Hartmut Priess war für die Fans ein herber Schlag. Und jetzt? Sind mit Bömmel und Erry die letzten beiden „vertrauten“ Gesichter bald auch kölsche Musik-Geschichte.

Aber sind sie das wirklich? Eigentlich ist es doch eine gute Nachricht für die Fans, dass die Bläck Fööss weiter bestehen bleiben. Oder hätten wir sehen wollen, wie alle Mitglieder noch mit 90 Jahren auf die Bühne geschoben werden? Nein, definitiv nicht.

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Noch eins geht gar nicht: Die „alten“ Bandmitglieder haben sich ihre Nachfolger mit ganz viel Bedacht ausgesucht. Ob Mirko Bäumer, Pit Hupperten oder Hanz Thodam – sie alle haben das Fööss-Jeföhl in den letzten Jahren so etwas von behutsam übernommen, dass ihnen Respekt entgegengebracht werden sollte. Wenn man sieht, wie Mirko oder Pit auf Konzerten das Publikum im Griff haben, dann ist das aller Ehren wert.

Natürlich kann man auch Kritik verstehen: Nicht selten wird dann von „Coverband“ gesprochen, die Songs nur noch nachsingen.

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Aber nur weil vertraute Gesichter auf der Bühne fehlen, ist das vorschnelle Urteil unfair. Denn auch das neue Album ist ganz maßgeblich von den jungen Fööss geprägt – und ein Verkaufsschlager.

Deshalb sollten die Fans bei aller Wehmut Geduld haben. Vielleicht braucht es etwas Zeit, sich an den Anblick zu gewöhnen. Die gute Nachricht aber ist: Köln bleiben die Fööss erhalten. Ihre Songs, ihre Sozialkritik, ihr Jeföhl. Sich daran noch Jahre oder Jahrzehnte erfreuen zu dürfen, ist doch eine goldene Basis für die Zukunft.

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