Paralympics-SchockAthleten-Traum platzt – Grund ist dramatisch

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Bei den Paralympischen Spielen wird kein Sportler aus dem Iran an den Start gehen. (Archivbild)
Ein Albtraum für jeden Sportler wird wahr! Bei den Paralympischen Winterspielen in Italien wird der Iran keine Athleten stellen. Der einzige qualifizierte Teilnehmer, Langläufer Aboulfazl Khatibi Mianaei, kann seine Reise nicht antreten. Der Grund ist der eskalierende Konflikt im Nahen Osten, der eine sichere Ankunft unmöglich macht. Diese bittere Nachricht verkündete das Internationale Paralympische Komitee (IPC) laut dpa nur kurz vor der Eröffnungszeremonie.
IPC-Präsident Andrew Parsons nannte die Situation eine Tragödie für den Sportler, der schon zweimal teilgenommen hatte: «Nicht an Paralympischen Winterspielen teilnehmen zu können – aufgrund von Umständen außerhalb seiner Kontrolle nach jahrelangem Training und Engagement – ist für den Athleten herzzerreißend. Unser Mitgefühl gilt Aboulfazl in dieser schwierigen Zeit». Für Khatibi Mianaei waren in Tesero zwei Starts im Skilanglauf vorgesehen gewesen.
Parsons unterstrich, man habe „unermüdlich“ nach sicheren Reisewegen für das iranische Team gesucht, doch die Bemühungen waren vergeblich. Wegen des anhaltenden Konflikts sei die Gefahr für Leib und Leben einfach zu groß. Die Folge ist schmerzhaft sichtbar: Bei der abendlichen Eröffnungsfeier wird die Fahne des Iran nicht ins Amphitheater von Verona einziehen. Ein besonders trauriges Bild bot sich am Nachmittag, als die Flagge noch am Schießstand des Langlaufstadions in Tesero flatterte. (red)
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