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Eklat um Ski-PräsidentKandidatin zieht zurück, DSV will umstrittenen Boss verhindern

Johan Eliasch

Copyright: Michael Kappeler/dpa

Fis-Präsident Johan Eliasch tritt für Georgien an. (Archivbild)

Machtkampf im Ski-Verband spitzt sich zu: Nur noch Duell.

Im Ringen um die Macht an der Spitze des Welt-Skiverbands Fis gibt es eine plötzliche Wendung! Victoria Gosling, die Kandidatin aus Großbritannien, hat ihre Bewerbung für den Präsidentenposten überraschend zurückgezogen. Das meldet die österreichische Nachrichtenagentur APA. Damit kommt es am Donnerstag auf dem Fis-Kongress in Belgrad zu einem Duell.

Gegeneinander antreten werden nur noch der kontroverse Amtsinhaber Johan Eliasch und sein Herausforderer Alexander Ospelt. Gosling will stattdessen nun einen Platz im FIS-Council, dem Vorstand des Verbands, ergattern.

Eliasch-Manöver sorgt für Fassungslosigkeit

Vor allem die Kandidatur von Eliasch selbst sorgt seit Wochen für mächtig Ärger in der Ski-Welt. Der Funktionär mit schwedisch-britischen Wurzeln bewirbt sich nämlich nicht für sein Heimatland Schweden oder für Großbritannien um eine weitere Amtszeit – stattdessen geht er für Georgien ins Rennen! Ein Schachzug, der viele nur noch mit dem Kopf schütteln lässt.

Der Hintergrund dieses bizarren Vorgehens: Seine eigenen nationalen Verbände hatten ihn nicht für die Wahl aufgestellt.

Deutscher Skiverband will Wiederwahl stoppen

Der Widerstand gegen den amtierenden Präsidenten ist gewaltig. Zahlreiche Top-Athleten aus der Szene und die großen, mächtigen Verbände stehen nicht mehr hinter Eliasch. Darunter ist auch der Deutsche Skiverband (DSV), der offen Position gegen den Amtsinhaber bezieht.

Das erklärte Ziel des DSV und seiner Partner ist klar: Eine zweite Amtszeit für Johan Eliasch soll mit allen Mitteln verhindert werden. Der Machtkampf im internationalen Skisport erreicht damit einen neuen Höhepunkt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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