Zwei Sportarten, zwei Medaillen: Burghardt hört auf
„Meinen Kindheitstraum erfüllt“Doppel-Olympionikin Burghardt beendet ihre einzigartige Karriere

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Sprinterin Alexandra Burghardt beendet ihre Karriere. (Archivbild)
Eine der vielseitigsten deutschen Athletinnen sagt Ciao! Sprinterin Alexandra Burghardt (32) beendet ihre einzigartige Karriere nach Olympia-Silber im Bob 2022 und Staffel-Bronze 2024. Doch ihr persönliches Highlight war ein anderes: der 100-Meter-Lauf bei Olympia 2021 in Tokio. „Damit habe ich mir meinen Kindheitstraum erfüllt. Dieser Lauf hat mir am allermeisten bedeutet“, verriet sie BR24Sport. Zum Abschied sagt sie: „Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wann der perfekte Zeitpunkt ist. Du fühlst es irgendwann. Ich bin super zufrieden mit meiner Karriere.“
„Nicht getraut, groß zu träumen“
Über viele Jahre zählte sie zur deutschen Spitzenklasse, doch ihre Laufbahn war ein ständiges Auf und Ab. Immer wieder bremsten Verletzungen die Sprinterin aus. Aber sie kämpfte sich jedes Mal zurück an die Spitze. „Ich habe mich am Anfang meiner Karriere nicht getraut, groß zu träumen“, gestand sie. (dpa/red)
Am Ende stehen vier Olympia-Teilnahmen zu Buche: drei im Sommer, eine im Winter. Und Medaillen in beiden Disziplinen, was nur ganz wenige schaffen. 2022 folgte der spektakuläre Wechsel in den Eiskanal, der belohnt wurde. Als Anschieberin für Mariama Jamanka raste sie in Peking zu Silber im Zweierbob. In Paris 2024 kam dann Bronze mit der deutschen Sprintstaffel hinzu. „Beide Medaillen haben einen ganz großen Wert für mich. Es gibt keine, die mir mehr bedeutet“, betonte Burghardt.
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