Heim-WM 2027: Monster-Gruppe, aber der Verband im Chaos.
Hammer-Gruppe für DEB-TeamDeutschland trifft bei Heim-WM auf Weltmeister und Vize-Weltmeister

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Wie 2010 soll auch 2027 das Eröffnungsspiel der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Arena Auf Schalke ausgetragen werden. (Archivbild)
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Deutschlands Eishockey-Helden steht eine gewaltige Aufgabe bevor! Für die Heim-WM 2027 wurde eine echte Monster-Gruppe ausgelost. Aber während die Anhänger bereits von einem neuen Wintermärchen fantasieren, regiert beim Verband das pure Durcheinander.
Die Einteilung der Gruppen für die WM 2027 in Deutschland durch den Weltverband IIHF verspricht Hochspannung. Die deutsche Auswahl, die dann von einem neuen Nationaltrainer gecoacht wird, bekommt es in der Vorrunde in Mannheim mit echten Top-Gegnern zu tun. Darunter sind Weltmeister Finnland sowie der Vize-Weltmeister Schweiz. Hinzu kommen die Mannschaften aus Schweden, Lettland, Österreich, Slowenien und die aufgestiegene Ukraine.
Die Begegnungen der Gruppe B werden in Düsseldorf ausgetragen, was für alle Anhänger aus der Umgebung praktisch ein Heimspiel ist. Dort kommt es zum Duell zwischen Kanada und dem Olympiasieger USA.
Eröffnungs-Kracher auf Schalke geplant
Das Turnier ist für den Zeitraum vom 14. bis zum 30. Mai 2027 angesetzt und es existieren Vorhaben für eine riesige Show zum Start. Ähnlich wie bei der unvergessenen Heim-WM 2010 ist vorgesehen, das erste Spiel mit deutscher Teilnahme erneut im Fußballstadion auf Schalke auszurichten.
Seinerzeit stellten 77.803 Fans einen Weltrekord auf, als die DEB-Auswahl die Vereinigten Staaten mit 2:1 nach der Verlängerung bezwang. Ein historischer Augenblick, der eine Neuauflage erleben könnte.
Chaos beim Verband: Trainersuche zieht sich hin
Aber wer wird die deutsche Auswahl in das Turnier leiten? Im Anschluss an das abermalige Verpassen des Viertelfinals bei der Weltmeisterschaft im Mai in der Schweiz musste Nationaltrainer Harold Kreis gehen. Es handelte sich um das dritte enttäuschende Großereignis nacheinander, doch für den DEB-Sportvorstand Christian Künast folgten erstaunlicherweise erst einmal keine Maßnahmen.
Nun folgt eine überraschende Entwicklung. Laut einem Bericht des Fachmagazins «Eishockey News» soll Künast zukünftig Unterstützung durch einen Teammanager erhalten. Zuvor muss jedoch eine „Task Force“ mit Repräsentanten der DEL gebildet werden, welche diesen Manager bestimmen wird. Erst im Anschluss daran kann die Fahndung nach einem neuen Nationalcoach starten.
Das wird die Jagd nach einem neuen Trainer wohl noch eine ganze Zeit verzögern. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
