Eklat bei Ski-WM-Vergabe! Entscheidung für 2031 vertagt.
Pfiffe und BuhrufeWM-Entscheidung vertagt, Oberstdorf muss weiter zittern

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Oberstdorf muss sich mit einer Entscheidung über seine Kandidatur für die Ski-WM 2031 noch gedulden. (Archivbild)
Riesen-Enttäuschung für den deutschen Wintersport! Statt Jubel gab es Pfiffe und Buhrufe: Die Entscheidung über die Nordische Ski-WM 2031 wurde überraschend vertagt.
Der internationale Ski-Verband Fis fällte entgegen der Erwartung keine Entscheidung. Es bleibt unklar, ob Oberstdorf die WM 2031 in den nordischen Disziplinen austragen darf. Bei der Tagung in Belgrad war neben dem Ort im Allgäu auch Planica aus Slowenien als Kandidat angetreten.
Die Ankündigung, dass die Wahl verschoben wird, führte zu lauten Protestrufen im Saal. Ein richtiger Skandal! Für den Deutschen Skiverband (DSV) ist die Hoffnung auf eine Heim-WM zunächst dahin.
Keine klare Mehrheit für einen Kandidaten
Was steckte dahinter? Ein Sprecher informierte, dass im Wahlgang anscheinend kein Bewerber die klare Mehrheit erhielt. Diese Pattsituation führt nun zu einer ungewissen Wartezeit.
Der DSV und der Wintersportort in Bayern rechneten fest damit, für 2031 zum vierten Mal den Zuschlag zu bekommen. Die Ernüchterung ist gewaltig.
Erinnerungen an die Geister-WM 2021
Die letzten Titelkämpfe in Oberstdorf wurden 2021 ausgetragen. Eine Weltmeisterschaft, die vielen als schmerzhaftes Ereignis im Gedächtnis blieb: Wegen der Corona-Pandemie wurde sie als Veranstaltung ohne Publikum abgehalten.
Eigentlich visierte Deutschland eine Kandidatur für 2033 an. Da sich aber die Konkurrenten aus Österreich, Ramsau und Bischofshofen, nicht mehr für 2031 bewarben, änderte der DSV seine Taktik und reichte seine Unterlagen früher ein – was sich zunächst nicht auszahlte. (dpa/red)
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