Normalerweise fliegen im Käfig die Fäuste, jetzt sollen sie Wissen vermitteln. Die härtesten Kampfsport-Athleten der Welt schulen die Elite-Agenten des FBI. Eine Zusammenarbeit, die für mächtig Wirbel sorgt.
FBI holt sich die HärtestenUFC-Stars sollen US-Agenten jetzt knallhart drillen

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US-Präsident Donald Trump - hier mit UFC-Boss Dana White - gilt als Mixed-Martial-Arts-Fan. Athleten des Kampfsports sollen nun FBI-Mitarbeiter trainieren. (Archivbild)
Das FBI bekommt jetzt Nachhilfe von echten Profis: Kampfsport-Athleten, die sich normalerweise in Käfig-Duellen messen, werden die Bundesagenten unterrichten. Wie die dpa meldet, ist die Premiere für diese besondere Schulung bereits für das kommende Wochenende angesetzt. Laut der UFC, der weltweit führenden Organisation für Mixed Martial Arts (MMA), findet das Ganze in der Akademie des FBI im US-Bundesstaat Virginia statt.
„Unsere UFC-Kämpfer gehören zu den härtesten Männern und Frauen der Welt und sie fahren nach Quantico, um die besten FBI-Agenten in Mixed Martial Arts zu trainieren“, so die Mitteilung von UFC-Chef Dana White. Er sei stolz darauf, die Abwehrfähigkeiten der Bundespolizei zu verbessern.
FBI-Chef feiert die neue Zusammenarbeit
Auch vonseiten der US-Bundespolizei gibt es Zuspruch. „Das ist eine großartige Gelegenheit für unsere FBI-Agenten, von einigen der besten Athleten der Welt zu lernen und mit ihnen zu trainieren“, äußerte sich der Leiter der US-Bundespolizei, Kash Patel. Die Bundespolizei werde dadurch besser darauf vorbereitet, „das amerikanische Volk zu schützen“.
Der Lehrgang richtet sich an zwei Gruppen: angehende Agenten an der Akademie des FBI und bereits gestandene Angestellte der Sicherheitsbehörde. Sowohl noch aktive als auch ehemalige Kämpfer werden ihnen „bestimmte Techniken und Taktiken“ näherbringen und auf diese Weise „innovative Trainingsmöglichkeiten“ schaffen.
MMA: Brutaler Sport zwischen Blut und Knockout
Besonders in den Vereinigten Staaten erfreut sich MMA großer Beliebtheit, ein Kampfsport, der unterschiedliche Kampfstile wie Boxen, Kickboxen und Ringen kombiniert. Im Gegensatz zum Show-Wrestling ist bei den Duellen im achteckigen Käfig nichts abgesprochen – alles ist echt. Ganz im Gegenteil: Es kommt häufig vor, dass Blut fließt oder einer der Kontrahenten k.o. geht.
Ein bekannter Anhänger dieser Kampfsport-Events ist US-Präsident Donald Trump, der bereits öfter unter den Zuschauern gesichtet wurde. Der UFC-Chef White seinerseits ist ein leidenschaftlicher Unterstützer des republikanischen Politikers und hat ihn auch während des Wahlkampfs gefördert. (red)
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