Abo

Tim Cook schlägt AlarmChip-Krise sorgt für Engpässe und erheblich höhere Kosten

Apple iPhone Pro

Copyright: Andrej Sokolow/dpa/dpa-tmn

Die iPhone-17-Modellreihe half Apple im vergangenen Jahr, zum Smartphone-Spitzenreiter zu werden. (Archivbild)

KI-Boom sorgt bei Apple für teure Chip-Engpässe

Die explodierenden Preise für Speicherchips erwischen nun auch Apple. Der iPhone-Hersteller, der eigentlich für seine verlässliche Lieferkette geschätzt wird, stellt sich auf „erheblich“ höhere Ausgaben ein, wie Chef Tim Cook erklärte. Die teuren Speicherchips werden das Geschäft des Unternehmens auch in der Zukunft immer stärker beeinflussen.

Der Grund für die Misere: Ein riesiger Bedarf an Speicher für KI-Anwendungen lässt die Preise seit Monaten in die Höhe schnellen. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht, weil der Bau neuer Fabriken Jahre in Anspruch nimmt. Für Apple wird das zum doppelten Kopfzerbrechen, denn der Konzern hat den Hunger nach iPhones und bestimmten Mac-Computern, die bei KI-Profis hoch im Kurs stehen, unterschätzt.

Engpässe bremsen iPhone- und Mac-Geschäft

Laut Cook wird es Monate dauern, diesen Bedarf zu decken. Selbst ein Schwergewicht wie Apple findet im aktuellen KI-Hype nicht rasch genug freie Produktionslinien für die Chips, die als Gehirn der Geräte fungieren. Diese Knappheit hat die Verkäufe von iPhones und Macs in der letzten Zeit spürbar beeinträchtigt, betonte Cook.

Trotz der Probleme fließen die Einnahmen weiter. Die neuesten Quartalszahlen belegen ein starkes Plus: Der Profit kletterte im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 19 Prozent auf 29,58 Milliarden US-Dollar. Die Erlöse aus dem iPhone-Verkauf stiegen um fast 22 Prozent auf knapp 57 Milliarden Dollar, lagen damit aber leicht unter den Schätzungen der Analysten.

Neuer Chef übernimmt bald das Ruder

Der Gesamtumsatz des Unternehmens übertraf mit einem Wachstum von 17 Prozent auf 111,2 Milliarden Dollar die Marktprognosen. Ein wichtiger Motor war hierbei die Dienstleistungssparte mit Abos für Musik, Video-Streaming oder Online-Speicher, die um 16 Prozent auf fast 31 Milliarden Dollar zulegte.

Eine weitere interessante Wendung: Apple könnte eine milliardenschwere Erstattung von US-Zöllen erhalten. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte den von Präsident Donald Trump eingeführten Abgaben die rechtliche Grundlage aberkannt. Cook kündigte an, dass Apple das Geld in den USA investieren will. Experten gehen von einer Summe von etwa fünf Milliarden Dollar aus.

Unterdessen macht sich der nächste Chef startklar: John Ternus, der bisherige Hardware-Chef, soll am 1. September die Führung von Tim Cook übernehmen. Er hat bereits zugesichert, bei Finanzthemen mit Bedacht vorzugehen. Eine seiner größten Missionen wird es sein, die KI-optimierte Sprachassistentin Siri endlich auf die Geräte der Kundschaft zu bringen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani trifft König Charles nur kurz.

Eiszeit im Big Apple

Bürgermeister lässt König Charles III. abblitzen