Kart-Firma verkauft Ralf Schumacher spricht über die Zukunft der Familie

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Ende einer Epoche: Ralf Schumacher hat seine Kerpener Kart-Firma abgegeben.

Kerpen – Die Familie Schumacher bleibt im Fokus. Die Fans von Michael Schumacher (51) fragen sich nach den neuen Aussagen von Ferrari-Freund Felipe Massa (39) – „Er macht eine schwierige Situation durch“ – besorgt, wie es ihrem beim Skiunfall 2013 schwer verletzten Idol wirklich geht.

Bruder Ralf Schumacher (44) gab Schumis altes Kerpener Kart-Team KSM in andere Hände und macht stattdessen in Wein. Und ihre Söhne Mick (21) und David (18) werden von Experten und Medien immer stärker mit der Formel 1 in Verbindung gebracht. Hier klärt Schumi II auf.

Thema Schumi

So gerne Ralf Fortschritte über seinen seit sechseinhalb Jahren abgeschottet in der Reha lebenden Bruder verkünden würde, so eisern hält er sich an das von Schwägerin Corinna (51) auserbetene Schweigegelübde: „Meine Familie und ich haben uns darauf geeinigt, nichts zu dem Thema zu sagen.“

Für Irritationen hatte ein Instagram-Post seiner Ex-Frau Cora (43) zur Corona-Krise gesorgt: „Emotional ist es für uns alle sehr sehr schwer. Die Sorgen und Ängste werden immer größer. Auch bei mir.“ Doch der bezog sich nur auf sie selbst, da sie Asthmatikerin ist.

Hier lesen Sie mehr: Alter Freund schenkt Michael Schumacher neue Hoffnung.

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Ralf und Cora Schumacher waren mal das Traumpaar der Formel 1.

Thema Kart-Team

Das 2007 von den drei Freunden Schumi, Peter Kaiser und Thomas Muchow gegründete Rennteam hatte Ralf nach Kaisers Umzug in die Schweiz am 19. Mai 2014 übernommen, im Jahr darauf dann auch Muchows Anteile übernommen.

Mit viel Einsatz und Geld baute Ralf eine neue Werkhalle in Kerpen-Sindorf und einen zweiten Team-Truck. Fahrer wie Nicklas Nielsen (23), Lirim Zendeli (20) und sein Sohn David fuhren Titel ein und machten ihren Weg in die Formel-Klassen.

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Ralf Schumacher zeigte uns 2015 in Kerpen seinen neuen Kartteam-Truck.

2018 kündigte Ralf die langjährige Partnerschaft mit Italo-Partner Tony Kart und ließ seine eigenen RS-Karts bauen. Doch Team und Kart-Bau erwiesen sich als nicht profitabel und so übergab er KSM nun an seine langjährige rechte Hand Wilfried Müchen, der die Räume in Sindorf neben dem weiter bestehenden Formel-4-Team US Racing nutzt.

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Auf Angriff: Ralf Schumacher (M.) und Fahrer Nicklas Nielsen (r.) mit seiner rechten Hand Wilfried Müchen (l.) am neuen RS-Kart 2018.

Thema Wein

Schumi II ist ein gewiefter Geschäftsmann und so wandelte er seine nicht mehr benötigte KSM Motorsport GmbH in Schumacher Weinhandels-GmbH um. Mit ihr vertreibt er seine eigenen Weiß-, Rot- und Schaumweine, die er vom slowenischen Weingut Klet Brda keltern lässt. Zunächst nur für sein inzwischen verpachtetes Gourmet-Restaurant „Schumacher’s“ in Bergheim, mittlerweile gibt’s den Schumi-Wein auch in anderen deutschen Restaurants.

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Ralf Schumacher zeigt uns seinen neuen Weißwein.

Thema David

Sein in der Formel 3 fahrender Sohn absolvierte in der Corona-Zwangspause schon zwei virtuelle Formel-1-Rennen (11. in Interlagos, 13. in Barcelona) – prompt kündigte RTL die Live-Übertragung als Schumi-Comeback an.

Ralf schmunzelnd: „Schumacher zurück in der Formel 1 – das hörte sich lustig an und wir haben alle ein bisschen gelacht, aber das war ehrlich gesagt ein bisschen dick aufgetragen, liebe Kollegen von RTL. Ich finde das toll vom Entertainment her, und es ist auch gar nicht so einfach für die Jungs. Aber trotzdem ist es immer noch ein Spiel.“

Und zum am 5. Juli in Spielberg wieder startenden realen Rennsport sagt er: „David soll in aller Ruhe Formel 3 fahren. Da muss er erstmal gucken, dass er da seine Leistung zeigt. Die Formel 1 ist noch in so weiter Ferne, da brauchen wir jetzt noch nicht drüber nachdenken.“

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Nur zu gerne würde Willi Weber die Schumi-Söhne David (l.) und Mick in der Formel 1 gegeneinander fahren sehen.

Thema Mick

Ralfs Neffe startet ab 5. Juli in sein zweites Formel-2-Jahr und wurde von Nick Heidfeld (43) bereits für 2020 als Formel-1-Debütant im Ferrari-Kundenteam Alfa Romeo gehandelt.

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Da ist Ralf vorsichtiger: „Ich würde ihm ein bisschen Zeit geben und erstmal dieses Jahr abwarten. Er hat in der Formel 2 ein ordentliches erstes Jahr hinter sich gebracht, aber die Formel 2 ist eine schwierige Rennserie. Es wird auf jeden Fall ein wichtiges Jahr werden für ihn.“

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