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Safety Car nach Latifi-Zweikampf Wie Mick Verstappen half und den Schumi-Rekord schützte

Mick Schumacher und Max Verstappen sprechen miteinander.

Mick Schumacher und Max Verstappen am 15. April 2021 gemeinsam vor dem Emilia-Romagna-Grand-Prix in Italien.

Mick Schumacher trug in Abu Dhabi ganz unbewusst einen Teil zu Max Verstappens Weltmeister-Titel bei. Der Deutsche lieferte sich einen Zweikampf mit Nicholas Latifi, der anschließend crashte.

Mick Schumacher (22) hat seine erste Formel-1-Saison hinter sich. Am Sonntag (12. Dezember 2021) trug er beim letzten Saisonrennen in Abu Dhabi zudem unbewusst einen entscheidenden Teil zu Max Verstappens (24) erstem Weltmeister-Titel bei. Aber warum?

Der Haas-Pilot kämpfte in der Schlussphase des Rennens gegen Williams-Fahrer Nicholas Latifi (26) gegen die letzte Position im Feld. In Runde 53 drängte Mick Schumacher Latifi am Ende der langen Kurve neun hart, aber fair von der Strecke.

Nicholas Latifi verliert nach Zweikampf mit Mick Schumacher sein Auto

„Wir hatten Probleme, an ihm vorbeizukommen. Er hat mich etwas von der Strecke gedrängt, was aber Teil des Rennsports ist“, sagte Latifi über den Zweikampf. Der Kanadier sammelte so einiges an Dreck an seinen Reifen auf, reihte sich sofort hinter Schumacher wieder auf der Strecke ein. Ein paar Kurven später war es dann so weit.

Latifi verlor in Kurve 14 das Heck seines Autos und schlug in dem engen Teil der Strecke im dritten Sektor in die Bande ein und stand ziemlich ungünstig mitten auf der Ideallinie. Der Rest ist bekannt: Safety Car, letzte Runde, unendlicher Verstappen-Jubel!

Red-Bull-Teamchef Christian Horner bedankt sich bei Nicholas Latifi

Durch den Sieg von Max Verstappen bleibt auch Micks Vater Michael Schumacher (52) Rekordhalter in Sachen Formel-1-Titel. Hätte Lewis Hamilton (36) das Rennen und die WM gewonnen, wäre der Brite mit acht Titeln nun alleine an der Spitze. So teilt er sich den Platz weiter mit Schumi.

Ohne das Safety Car wäre der 36-Jährige nun Weltmeister. Der Latifi-Unfall war also genau das, was Verstappen und Red Bull brauchten, um doch noch an Hamilton vorbeizukommen. Deshalb gab es nach dem Rennen auch noch eine Botschaft von Teamchef Christian Horner (48) an Latifi: „Vielen Dank an Nicholas Latifi für das Safety-Car.“

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