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Überraschende Aussage Mick Schumacher kontert die Zweifel an ihm: „Ich bin bereit für Ferrari“

Mick Schumacher geht beim Renn-Wochenende der Formel 1 mit Ferrari-Pilot Carlos Sainz durch die Boxengasse.

Mick Schumacher am 31. Juli 2022 beim Renn-Wochenende der Formel 1 in Ungarn mit Ferrari-Pilot Carlos Sainz. Auf lange Sicht sieht er sich als möglichen Teamkollegen oder Nachfolger des Spaniers.

Die Zukunft von Mick Schumacher in der Formel 1 ist ungewisser denn je, doch der Sohn von Michael Schumacher bleibt weiter optimistisch. Mick hat nicht nur Haas als Arbeitgeber im Blick, sondern auf lange Sicht sogar Ferrari.

Mick Schumacher (23) geht in eine unruhige Sommerpause. Sein Haas-Vertrag läuft aus und Teamchef Günther Steiner (57) hat die Vertragsgespräche bis zum Italien-GP (11. September) ausgesetzt.

Es ist fraglich, ob ihn Alpine als Ersatz für den zu Aston Martin gewechselten Doppel-Weltmeister Fernando Alonso (41) in Betracht zieht. Doch Mick träumt weiterhin nur von einem Team: Ferrari!

Mick Schumacher traut sich Ferrari-Cockpit zu

Trotz seiner harzigen ersten Saisonhälfte traut sich der Ferrari-Ersatzfahrer eine Beförderung zum GP-Piloten anstelle von Charles Leclerc (24) oder Carlos Sainz (27) zu.

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„Ja, ja, ja sicher“, sagt Mick in einem Pool-Interview auf die Frage, ob er sich für Ferrari bereit fühlt. Er erklärt: „Unsere Autos sind nicht genau gleich, aber sie haben Ähnlichkeiten. Und ich bin seit 2019 mit Ferrari aufgewachsen, daher denke ich, dass ich mit allen Verfahren vertraut bin.“ Mick an die Adresse von Scuderia-Teamchef Mattia Binotto (52): „Ich würde gerne zeigen, was in mir steckt.“

Kurios: Für die einen steht der bei Haas von Kevin Magnussen (29) entzauberte Jungstar vorm Karriere-Aus. Begründung: Binotto, der Mick vor Saisonbeginn unter Druck gesetzt hatte („Im zweiten Jahr erwarte ich eine gehörige Steigerung“), sei nach den drei Unfällen in Jeddah, Baku und Monaco „nicht überzeugt“ von Mick.

Mick Schumacher glaubt, Teamchefs überzeugt zu haben

Aber er selbst fühlt sich bereit, in die großen Fußstapfen seines Über-Vaters Michael Schumacher (53) zu steigen. EXPRESS.de erklärt den vermeintlichen Widerspruch.

Das nun veröffentlichte Interview wurde schon in Le Castellet geführt, als Mick seinen 30 Rennen dauernden Punktlos-Fluch mit starken Rennen in Silverstone (Achter) und Spielberg (Sechster) gebrochen hatte. Damit glaubte er, die zweifelnden Steiner („Das ist Leistungssport und was muss man da machen? Leisten!“) und Binotto von sich überzeugt zu haben.

Sogar Steiners Rauswurf-Drohung vor Baku („Es kann so nicht weitergehen. Wir müssen sehen, wie wir von hier aus weitermachen“) nahm er dem Südtiroler nicht krumm und lobt dessen direkte Art: „Jeder hat seine eigene Persönlichkeit und Günther hat auch seinen eigenen, einzigartigen Stil. Da gibt es kaum einen Filter zwischen dem, was er denkt und sagt.“

Mick Schumacher: „Ich weiß, wie gut ich bin“

Mick Schumacher gab sogar zu, dass er zuvor von seinem Umfeld zu sehr in Watte gepackt worden sei: „Daran musste ich mich gewöhnen, denn das war für mich neu.“ Steiners Druck habe ihn angestachelt: „Vielleicht bringt mich dieser Druck dazu, bessere Leistungen zu erbringen.“

Seine Kritiker konterte er: „Ich weiß, wie gut ich bin und was ich kann und deswegen ist mir das, was andere denken oder sagen, egal. Ich weiß, dass ich mir meinen Weg erarbeitet habe. Zweifler werden immer zweifeln, wenn man Ihnen zeigen kann, dass es nicht so ist, ist es umso schöner.“

Sein gesundes Selbstvertrauen in Ehren, doch nach seinen Nullern in Le Castellet (15.) und Budapest (14.) muss sich Mick ab Spa erstmal für ein drittes Formel-1-Jahr empfehlen. Bei Ferrari haben Leclerc und Sainz ohnehin Verträge bis 2024 und selbst wenn einer von ihnen ausfallen würde, käme auch Ex-Alfa-Fahrer Antonio Giovinazzi (28) als Ersatz infrage.

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