Formel 1 Ansage im WM-Kampf: Hamilton holt Katar-Pole vor Verstappen 

Lewis Hamilton fährt in Katar über die Rennstrecke der Formel 1.

Lewis Hamilton holte vor dem Großen Preis der Formel 1 in Katar im Qualifying am Samstag (20. November 2021) die Pole Position.

Pole Position für Lewis Hamilton in Katar. Der Weltmeister geht mit besten Aussichten ins drittletzte Saisonrennen der Formel 1. Bei WM-Rivale Max Verstappen reichte es nur zu Startplatz zwei.

Doha. In der Wüste von Doha braucht Lewis Hamilton (36) diesmal keine Aufholjagd zum Sieg. Nach der Strafen-Orgie in Interlagos zündete der Mercedes-Superstar auch auf der neuen Formel-1-Strecke in Katar seinen Raketenmotor.

So raste Hamilton am Samstag (20. November 2021) im Qualifying zur GP-Premiere (Sonntag, 15 Uhr, Sky) auf die Pole-Position. Mit seinem zweiten Sieg in Folge würde der Weltmeister seinen 14-Punkte-Rückstand auf WM-Spitzenreiter Max Verstappen (24) um die Hälfte reduzieren. Hamilton-Helfer Valtteri Bottas (32) startet als Dritter.

Formel 1: Max Verstappen hinter Hamilton und vor Bottas

Hamilton natürlich happy: „Ich hatte keinen Verkehr. Die letzte Runde war wunderschön. Die Strecke ist unglaublich, sie ist sehr schnell.“ Zum Duell mit Verstappen sagte er: „Es ist nicht die einfachste Strecke, um jemandem hinterherzufahren. Es ist ein weiter Weg, normalerweise mit Rückenwind. Es wird spannend.“

Ein großer Nachteil für Verstappen ist zudem, dass sich Helfer Sergio Perez (32) nur auf dem 11. Startplatz qualifizierte. Der in Brasilien noch für Rang drei gefeierte Mexikaner muss eine Aufholjagd starten, um noch strategisch gegen Hamilton eingesetzt werden zu können. Ansonsten müssten die Alpha-Tauri-Piloten Pierre Gasly (25) und Yuki Tsunoda (21) von den Plätzen vier und acht Störfeuer auf der Strecke zünden.

Mercedes will mit zwei Autos gegen Max Verstappen bestehen

Das will Fuck-you-Finne Bottas verhindern und den Abfangjäger spielen: „Wir haben zwei Autos gegen Max, da können wir schon einiges machen.“  Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff (49) frohlockte: „Pole-Position mit vier Zehnteln ist solide. Und Valtteri auf Platz drei ist wie ein Wunschszenario, weil wir beide Autos auf der sauberen Seite der Strecke haben.“

Und nach dem Krieg der Worte mit Red-Bull-Rivale Christian Horner (48) um den angeblich zu flexiblen Mercedes-Heckflügel schmunzelte Wolff: „Die ganze Rivalität zwischen uns ist unnötig. Unser Heckflügel ist wieder sicher. Wir hatten nur zwei Schrauben locker, und zwar nicht im Oberstübchen.“

Formel 1: Mick Schumacher startet in Katar auf Rang 19

Dagegen schaffte es Sebastian Vettel (34) endlich mal wieder ins Top-Ten-Qualifying der Formel 1 und startet heute vom zehnten Platz in die Katar-Premiere. „Leider hatte ich in der letzten Runde Gelbe Flaggen und musste meine Runde abbrechen“, haderte Vettel, der sich ungerecht behandelt fühlte: „In Bahrain wurde ich bestraft, obwohl ich gar keine Gelbe Flagge gesehen habe.“

Mick Schumacher (22) gelang es nicht, sich für den Interlagos-Crash mit Kimi Räikkönen (42) zu rehabilitieren und landete nur auf seinem Stammplatz 19 vor Haas-Intimfeind Nikita Mazepin (22).

Dennoch lächelte Mick und hoffte aufs Rennen: „Im Großen und Ganzen haben wir alles rausgeholt aus dem Auto. Wenn wir auf den Soft-Reifen losfahren, haben wir hoffentlich einen guten Start und können die Williams angreifen.“

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