Nach Corona-Wirbel beim DFB Mick Schumacher: „Ich bin geimpft – das spricht für sich“

Der Formel-1-Fahrer Mick Schumacher kommt ins Fahrerlager.

Mick Schumacher kommt am 7. November 2021 zur Formel-1-Strecke in Mexiko.

Formel-1-Pilot Mick Schumacher (22) hat sich in der Impfdebatte im Zuge der sich verschärfenden Corona-Situation klar positioniert. „Ich bin selber geimpft“, sagte der Haas-Fahrer.

Interlagos. Am Elften im Elften in der Karnevals-Hochburg São Paulo hieß es auch für Köln-Fan Mick Schumacher (22): Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Mit über 100 Runden im Simulator und Krafttraining hat sich der Haas-Jungstar auf sein erstes Training für den anstrengenden Brasilien-GP (Sonntag, 18 Uhr, Sky) vorbereitet. Darüber, über seine Vorbildfunktion und seine Haltung zum Impfen gegen die Corona-Pandemie sprach Mick mit EXPRESS.de.

Gemeinsam mit Ihrer Mutter haben Sie in Mexiko Werbung für die „Make roads safe“-Kampagne von FIA-Präsident Jean Todt gemacht. Wie wichtig ist Ihnen Ihre Vorbildfunktion?

Mick Schumacher: Wenn ich da was zum Positiven verändern kann, dann ist mir diese Rolle natürlich sehr wichtig. Wenn man es schafft, dass alle Leute einen Helm tragen, dann würden diese tödlichen Unfälle um 50 Prozent verringert werden. Und das ist natürlich eine große Nummer. Dementsprechend versuchen wir dann auch durch mein Wort quasi die Leute zu animieren, einen Helm zu tragen.

Bundestrainer Hansi Flick hat das auch beim Impfen versucht und gesagt, dass alle Leistungssportler mit gutem Beispiel vorangehen und sich impfen lassen sollten. Würden Sie das Ihren Fans auch empfehlen?

Mick Schumacher: Ich glaube ja. Ich bin selber geimpft. Ich glaube, das spricht für sich selbst.

Interlagos bot oft Dramen. Die WM-Entscheidungen 2007/08 und auch Vettels Titel 2012 war ein Drama, das im berüchtigten Senna-S begann. Haben Sie diese Rennen parat und was erwarten Sie am Sonntag?

Mick Schumacher: Die Strecke insgesamt ist sehr spaßig und sehr speziell, deshalb freue mich auf mein erstes Mal. Ich bin bisher zwar nur zwischen 100 und 150 Runden im Simulator gefahren, bin aber sehr gespannt darauf, wie es sich anfühlt. Es ist natürlich sehr viel Geschichte damit verbunden und ich glaube, dass es schön wird mein eigenes Stück Geschichte zu schreiben.

Ihr Vater hat hier 2012 sein letztes Rennen bestritten. Waren Sie damals eigentlich froh oder was ging in Ihnen vor?

Mick Schumacher: Ich muss gestehen, dass ich das so genau gar nicht mehr weiß. Wenn ich mich zurückversetze, würde ich ihn bei beiden Möglichkeiten unterstützen: Weiterfahren oder Aufhören. Beides wäre schön gewesen.

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