„Zwischen uns würde es passen“ Aus bei Ferrari, aber Mercedes-Boss Toto Wolff will Mick Schumacher

Mick Schumacher aus Deutschland vom Team Haas im Fahrerlager.

Mick Schumacher hofft weiter auf einen Formel-1-Verbleib. Das Foto zeigt ihn am 19. November 2022.

Neue Hoffnung für Mick Schumacher? Nach seinem Aus bei Haas hofft der Formel-1-Pilot auf Mercedes-Boss Toto Wolff.

Mick Schumacher (23) startet am Sonntag (20. November 2022, 14 Uhr, Sky) von Platz 13 in sein letztes Rennen für Haas-Ferrari.

Trotz einer Steigerung in seinem zweiten Jahr in der Formel 1 und zwei Punkteresultaten (8. in Silverstone, 6. in Spielberg) setzt Besitzer Gene Haas (69) lieber Routinier Nico Hülkenberg (35) ins Auto.

Ferrari zur Mick-Zukunft: „Sind komplett offen“

Am Mick-Aus konnte auch Ferrari nichts ändern, das bei Motorenkunde Haas für 2023 kein Mitspracherecht mehr hat. Ein bereits durchgesickertes Aus in Ferraris Driver Academy wollte Teamchef Mattia Binotto (52) aber nicht bestätigen: „Wir glauben, dass er ein toller Fahrer ist. Aber wir können ihm im Moment kein Cockpit anbieten. Was ist das Beste für ihn? Wir sind komplett offen.“

Alles zum Thema Mick Schumacher

Mick Schumacher will aber unbedingt in der Formel 1 bleiben. Einen Wechsel in die DTM schloss er aus: „Weil ich das gerade nicht will. Ich will in diesem Paddock bleiben. Was sich auch immer an Möglichkeiten bieten wird, muss ich mir angucken. Die DTM ist aber nicht mehr, was sie in der Vergangenheit mal war. Das ist aktuell keine Option.“

Wolff-Worte lassen Mick Schumacher hoffen

Eine Option ist dagegen der Job als Mercedes-Ersatzfahrer. Teamchef Toto Wolff (50) erneuerte sein Interesse: „Mick ist ein intelligenter, gut erzogener junger Mann, der in den Junior-Serien sehr erfolgreich war. Ich denke, zwischen uns würde es passen. Aber es wurde noch nichts unterschrieben. Wir sind auch nicht in der Nähe davon. Außerdem gibt es ja noch ein Team, das einen Platz frei hat.“

Das ist Williams, wo sich Teamchef Jost Capito (63) auf Wunsch der US-Teilhaber für Logan Sargeant (21) als zweiten Fahrer neben Alex Albon (26) entschieden hat. Der US-Amerikaner muss heute in der Formel 2 lediglich Gesamtsechster werden, um die nötigen Punkte für die erforderliche Superlizenz sammeln. Nach dem gestrigen Sprintrennen ist er Dritter.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.