Nach Ralfs „Rentner“-Spruch bekam er Micks Cockpit Hülkenberg liefert Schumi-Abrechnung: „Small-Talk“

Nico Hülkenberg guckt verträumt.

Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg bei den Test-Fahrten für Haas in Abu Dhabi am 22. November 2022.

In der kommenden Formel-1-Saison wird Nico Hülkenberg das Haas-Cockpit von Mick Schumacher übernehmen. Jetzt sprach der 35-Jährige über sein Verhältnis zu Mick und Sebastian Vettel.

Jungstar Mick Schumacher (23) raus, Routinier Nico Hülkenberg (35) rein – der deutsche Fahrertausch bei Haas verlief nicht ohne Nebengeräusche.

Während der Sohn von Michael Schumacher (53) als Mercedes-Ersatzfahrer auf eine zweite Chance hoffen muss, darf der „Hülk“ aus Emmerich in seine zwölfte Saison gehen und versuchen, seinen 181 Rennen andauernden Podiums-Fluch zu brechen.

Formel 1: Nico Hülkenberg ersetzt Mick Schumacher bei Haas 

Für viele Schumi-Fans und Onkel Ralf Schumacher (47) ist natürlich Haas-Teamchef Günther Steiner (57) der Schuldige an Micks Karriereknick. Doch auch Hülkenberg bekam vom Sky-Experten den „Rentner“-Stempel und in den Foren sein Fett weg, obwohl er sich vor seiner Verpflichtung in seiner Funktion als ServusTV-Experte Mick nicht übermäßig kritisch beurteilt hatte.

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Was sagt Hülkenberg selbst über sein Verhältnis zu Mick? „Da habe ich nie drüber nachgedacht und ist für mich nicht wichtig“, stellt der Emmericher bei RTL klar. Er erklärt: „Wir haben seitdem nicht miteinander geredet. Wir haben uns auch davor nie wirklich ausgetauscht, kannten uns auch nur vom Small-Talk bei Fahrerparaden. Mick ist auch eine andere Generation. Wir hatten nie eine richtige Beziehung, so etwas wie er mit Sebastian (Vettel, Anm. d. Red.) hat. Die Story ist jetzt, wie sie ist. Wenn es ich nicht gewesen wäre, wäre es vielleicht jemand anderes gewesen.“

Nico Hülkenberg: „Im Profisport gibt es ein Ablaufdatum“

Mit Vettel duellierte sich Hülkenberg schon seit Kart-Zeiten in Kerpen und Wackersdorf, sein Formel-1-Rücktritt kam für ihn überraschend: „Er ist noch ein junger Hüpfer, aber es war eine bewusste Entscheidung, die man anerkennen und respektieren muss. Was er erreicht hat, ist gigantisch, kann ich nur den Hut ziehen, aber im Profisport gibt es ein Ablaufdatum. Ich kann ihm nur gratulieren.“

Kein Schumi, kein Vettel und kein anderer deutscher Fahrer in Sicht, plötzlich ist der „Hülk“ der einzige Deutsche: „Das sind Zyklen, das kann sich aber in ein oder zwei Generationen auch wieder ändern. Aber Last Man Standing für Deutschland hört sich ganz gut an!“

Und als der will Hülkenberg ab den Wintertests in Bahrain (23. bis 25. Februar) zeigen, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört: „Ich packe natürlich drauf. Die Vorbereitung läuft gut, fühlt sich gut an, reinzuklotzen. Ich bin sehr glücklich und gespannt auf die Saison. Mein Körper fühlt sich gut an: wie ein junger Hüpfer!“

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