Attacke vor Mexiko-Showdown Ralf Schumacher nennt Mick-Rivale Formel-1-„Rentner“

Mick Schumacher wird von Onkel Ralf und Peter Hardenacke interviewt.

Ralf Schumacher (l.) interviewt Neffe Mick (Mitte) am 23. April 2022 für Sky zusammen mit Peter Hardenacke.

Mick Schumacher steckt weiter in einem Punktlos-Fluch. Sein Onkel Ralf hat nun gegen einen von Micks Konkurrenten um das Cockpit bei Haas geschossen.

Mick Schumacher (23) kämpft am Sonntag (30. Oktober 2022, 21 Uhr, Sky) im Mexiko-GP nicht nur gegen seinen Punktlos-Fluch, sondern auch um seine Karriere.

Sein Haas-Cockpit ist nach der Williams-Entscheidung für Logan Sargeant (21) das einzig verbliebene, sein Teambesitzer Gene Haas (69) stellte ihm ein Punkte-Ultimatum.

Mick Schumacher seit acht Rennen punktlos

Doch vom Mörder-Druck lässt sich Mick ebenso wenig beeindrucken wie von der schwachen Trainingsleistung seines Haas-Ferrari: „Das ist nicht schwierig. Ich bin hier, um einen guten Job zu machen. Darauf liegt mein Fokus. Das ist, was ich kontrollieren kann.“

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Seit acht Rennen ist er durch eigene und Team-Fehler nun schon punktlos. Es wäre ein mittleres Wunder, wenn er diese Negativserie brechen würde. Das 2285 m hoch gelegene Autodromo Hermanos Rodriguez liegt dem Haas gar nicht.

Dem US-Team gelang hier nur ein Punkteresultat und das war vor vier Jahren (Romain Grosjean wurde Achter). Bei seiner Mexiko-Premiere im Vorjahr schaffte es Mick nur auf Rang 17.

Mick Schumacher: „Ich würde es lieben, wenn es regnen würde“

Doch auch in Austin machte er schon beim Start einige Plätze gut und lag nach einem starken ersten Stint auf Punktekurs, bis ihm Trümmerteile von Lance Strolls (23) Aston Martin und eine miese Reifentaktik auf Platz 15 zurückwarfen.

Hier in Mexiko hofft Mick auch auf die angekündigten Regenschauer: „Ich würde es lieben, wenn es regnen würde. Das liegt unserem Auto ziemlich gut. Ich bin definitiv für einen Schlechtwetter-Tanz gerüstet.“
Doch diese vage Hoffnung und das Punkte-Ultimatum an sich schmeckt seiner Familie nicht.

Onkel Ralf Schumacher (47) sagt bei Sky: „Mick hat alles getan, was er tun muss, um auch 2023 für Haas in der Formel 1 zu fahren. Gene Haas und Günther Steiner werden auch ordentlich darüber nachdenken und dann erkennen, dass es keine Alternative zu Mick gibt.“

Ralf Schumacher: „Hülkenberg ist schon unterwegs in Richtung Rente“

Keine Alternative? Und was ist mit Daniel Ricciardo (33), von dem Teamchef Steiner öffentlich schwärmte, und Nico Hülkenberg (35), dem er noch das nötige Feuer attestierte und mit dem er schon telefonierte? Doch Ralf glaubt: „Ricciardo ist keine und auch Hülkenberg ist eher schon unterwegs in Richtung Rente, als da noch einmal Bäume auszureißen.“

Hoppla! Der 181-fache GP-Starter aus Emmerich, der als Ersatzfahrer bei Racing Point und bei Aston Martin für den corona-infizierten Sebastian Vettel (35) Punkte einfuhr, ein Rentner?

Ralf erklärt: „Hülkenberg ist nah am Karriereende. Bei Mick sieht man anhand seiner Leistungen und Verbesserungen in diesem Jahr, wie viel Potenzial noch zu erwarten ist.“

Ralf Schumacher: Wichtig, dass Mick ein Formel-1-Cockpit hat

Doch auch Ralf hörte wie sein RTL-Kollege Christian Danner (64) die Zwischentöne bei Haas. Auch er hält es für „denkbar“, dass sich der Maschinen-Magnat gegen Mick entscheidet und sein Neffe als Ersatzfahrer zu einem anderen Teams wechseln und auf ein Stammcockpit bei Audi-Sauber hoffen muss.

Schumi II: „Aber besser und wichtiger für seine Entwicklung ist es natürlich, wenn er durchgängig in einem Formel-1-Cockpit sitzen würde.“

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