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Formel 1 Singapur-Krönung verpasst: Teamkollege jubelt, aber Verstappen noch nicht Weltmeister

Max Verstappen fährt hinter Sebastian Vettel.

Max Verstappen (r.), hier fährt er hinter Sebastian Vettel, wurde am Sonntag (2. Oktober 2022) beim Großen Preis von Singapur Siebter.

Red Bull jubelt in Singapur, doch den Titel von Max Verstappen darf das Team noch nicht feiern. Kollege Sergio Pérez holte beim Rennen der Formel 1 den Sieg, der Titelverteidiger wurde dabei nur Siebter.

Die vorzeitige Krönung von Max Verstappen (25) ist auf kommende Woche in Suzuka vertagt. Nach einer Tankpanne im Qualifying kam der designierte Doppel-Weltmeister mit Wut im Bauch und zwei Verbremsern am Sonntag (2. Oktober 2022) nicht über Rang sieben hinaus.

Doch Ferrari-Pechvogel Charles Leclerc (24) konnte auch seine neunte Pole-Position der Saison nicht in den vierten Saisonsieg umsetzen. Verstappen-Helfer Sergio Pérez (32) überholte den Monegassen schon am Start und landete seinen zweiten Saisonsieg nach Monaco. Trotz einer Fünf-Sekunden-Strafe, weil er beim Re-Start gegen die Safety-Car-Bestimmungen verstoßen hatte.

Formel 1: Max Verstappen nur auf Rang sieben

Dritter wurde nach einem von Fehlern geprägten Rennen auf abtrocknender Strecke Carlos Sainz (28) im zweiten Ferrari. Aber nur, weil sich der wieder erstarkte Lewis Hamilton (37) nach schwachem Start und einer Aufholjagd beim Angriff auf den Spanier verbremste und in der TecPro-Barriere den Frontflügel ramponierte.

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Und in der Schlussrunde verbremste sich Hamilton beim Angriff auf Sebastian Vettel (35) noch einmal und schenkte Verstappen damit einen Platz. Der Heppenheimer konnte den Weltmeister am Ort seines letzten Sieges (2019 im Ferrari) in der Formel 1 in der letzten Runde nicht hinter sich halten.

Zwar kein Sieg, wie er auf seinem schwarzen Helm mit Regenbogen-Flagge („Noch ein Rennen zu gewinnen“) verkündet hatte, aber immerhin mal wieder Punkte für den Bald-Rentner.

Formel 1: Mick Schumacher erneut im Pech

Mick Schumacher (23) hatte im Kampf um einen neuen Vertrag mal wieder Pech und landete auf dem 13. Platz. Auf Punktekurs liegend, wurde er in der 38. Runde von Mercedes-Jungstar George Russell (24) gerammt.

Beide trugen Reifenschäden davon und mussten an die Box. Onkel Ralf Schumacher (47) analysierte: „Sehr ärgerlich für Mick. Ich weiß auch nicht, was in den letzten Rennen mit Russell los ist.“

Mick haderte: „Ich verstehe Georges Herangehensweise, schnell wieder aufs Trockene zu kommen, aber dabei hat er mich getroffen. Das war sozusagen eine Loss-Loss-Situation, weil wir beide verlosen haben.“

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