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Kampf um wenige Cockpits Wunderknabe Nyck de Vries ist Mick Schumachers nächster Rivale

Nyck de Vries nach dem Rennen in Monza im Rennanzug.

Nyck de Vries überzeugte bei seinem Formel-1-Debüt am Sonntag (11. September 2022) in Monza.

Mick Schumacher kämpft weiter um seine Formel-1-Karriere, hat noch immer kein Cockpit für 2023 sicher. Nun mischt auch noch Ersatzfahrer Nyck de Vries im Cockpit-Kampf mit.

Unter Druck zeigt Mick Schumacher (23) endlich Schumi-Qualitäten. Aber reicht das, um seine Formel-1-Karriere zu retten?

Trotz unzähliger Pannen seines Haas-Teams in den vergangenen Rennen kämpfte sich der Sohn von Michael Schumacher (53) am Sonntag (11. September 2022) in Monza durchs Feld und hätte auch Punkte verdient gehabt, wenn das umstrittene Safety-Car einen finalen Angriff nicht unterbunden hätte.

Günther Steiner: „Mick hat einen fantastischen Job gemacht“

„Eventuell. Wir haben alles gegeben und sind knapp an die Punkte gekommen“, sagte Mick Schumacher zu der Chance, sein seit Spielberg bei zwölf Punkten stehendes Konto aufzustocken und Teamchef Günther Steiner (57) weitere Argumente für eine Vertragsverlängerung zu geben. Doch er akzeptiere die Safety-Car-Entscheidung von FIA-Rennleiter Niels Wittich (50) aus Sicherheitsgründen.

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Dafür wetterte Steiner gegen Wittich: „Die Offiziellen haben uns über den Tisch gezogen.“ Und er rang sich ein Lob für Mick ab, dem er zuvor „mangelnde Konstanz“ vorgeworfenen hatte: „Mick hat einen fantastischen Job gemacht und ist auf Platz zwölf gelandet, wenn man bedenkt, wie wenig Zeit er an diesem Wochenende auf der Strecke verbracht hat und welches Tempo wir auf dieser Strecke erwarten.“

Dafür kann sich Mick aber ebenso wenig etwas kaufen wie für den Trost von Ferrari-Teamchef Mattia Binotto (52): „Es war wieder ein unglückliches Wochenende für Mick. Er hatte Probleme mit dem Auto. Schwer, die Leistung zu beurteilen. Wir haben noch ein paar Rennen und dann setzen wir uns mit ihm und Haas zusammen, ziehen Bilanz – und finden hoffentlich die beste Entscheidung für ihn für die Zukunft.“

Nyck de Vries mischt im Cockpit-Kampf mit

Auch das Lob von Williams-Teamchef Jost Capito („Mick ist sehr schnell, ein guter Typ und ich glaube, er müsste auf jeder Liste stehen, von den Teams, die noch einen Sitz freihaben“) hat eine kurze Halbwertzeit.

Denn im Kampf um die noch freien Cockpits bei Alpine, Haas, Williams und Alpha Tauri hat Mick seit Monza einen neuen Rivalen: Nyck de Vries (27). Der nächste „fliegende Holländer“ nach Max Verstappen (24) raste im Williams auf Rang neun und wurde von den Fans zum „Fahrer des Rennens gewählt“.

Im Freitagstraining hatte der Mercedes-Junior und Formel-E-Champion noch in Sebastian Vettels (35) Aston Martin gesessen, am Samstag musste er dann plötzlich in den Williams steigen, weil Alex Albon (26) der Blinddarm entfernt werden musste. Ohne Vorbereitung hängte de Vries im Qualifying Nicholas Latifi (27) locker ab und hielt im Rennen abgebrüht schnellere Autos auf Distanz.

Mit Mick, de Vries, Latifi, Pierre Gasly (26), Yuki Tsunoda (22), Colton Herta (22), Daniel Ricciardo (33) und Nico Hülkenberg (35) balgen sich achtFahrer um drei Plätze und Binotto brachte auch noch den Russen Robert Shwartzman (22) ins Spiel.

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