Formel 1-Rennen in Texas Cowboy Mick Schumacher vor heißem Ritt in Austin

Mick Schumacher vom Team Haas vor dem F1-Rennen in Austin (Texas)

Mick Schumacher freut sich am 21. Oktober 2021 vor dem Grand Prix in Austin auf eine große Show.

Für Mick Schumacher ist der Formel1-Grand Prix in Austin (Texas) fast ein Heim-Rennen. Sein Teamstall hat an der Strecke eine Tribüne, die Ranch der Eltern liegt ganz in der Nähe.

Austin.  Dass die Familie von Michael Schumacher (52) Pferdestärken liebt, ist ja allgemein bekannt. Dass sein Sohn Mick (22) vor seinem ersten US-Grand-Prix in Austin (Sonntag, 21 Uhr, Sky) quasi nebenan in der CS-Pferde-Ranch seiner Mutter Corinna (52) den Cowboy gibt, ist aber vielen neu. Darüber und seinen ersten Rodeo-Ritt auf der Buckelpiste in Texas freut sich der Haas-Jungstar im Gespräch mit EXPRESS.de.

Yeehaw! Die Leidenschaft für Pferde ist zwar bei Mutter Corinna und Schwester Gina-Maria (24), die beide erfolgreiche Westernreiterinnen sind, mehr ausgeprägt, doch auch Mick kann gut reiten.

Doppel Junioren Europameisterin Gina Maria Sschumacher im Galopp auf dem Zirkel.

Western-Reiten als Leidenschaft: Gina Maria Schumacher als Junioren-Europameisterin am 14. August 2016,

Michael Schumacher schenkte Corinna die Ranch bei Austin

„Ich habe bereits etwas Zeit auf unserer Ranch verbracht, die drei bis vier Stunden entfernt von Austin liegt“, erzählt Mick über das 400 Hektar große Areal, das Vater Michael wie schon die größere CS-Ranch in der Schweiz seiner Corinna schenkte. Sie ist mit Mick schon jetzt in Austin, Schwester Gina-Maria kommt am Sonntag zum Rennen. Auf die Frage, ob er sich auch einen Ritt auf deren Westernpferden zutraut, sagte Mick: „Ab und zu Ausreiten ist ja ganz schön. Aber eine Reitkarriere strebe ich nicht an.“

Noch nicht auf der Schumi-Ranch war dagegen Western-Fan Daniel Ricciardo (32), den er in Sotschi eingeladen hatte: „Wenn du gerne kommen möchtest, bist du herzlich eingeladen. Wir haben dort auch ein paar Seen, in denen man fischen kann.“ Eine Gelegenheit, die sich der australische McLaren-Pilot nicht entgehen lassen wird. Doch Mick schränkte ein: „Reitstunden werde ich keine geben.“

Mick Schumacher mit starkem Rennen in Istanbul

Zunächst stehen ja auch seine ersten Runden auf dem Circuit of the Americas im Vordergrund, auf dem Mick wie bei der letzten Station Istanbul Neuland betritt. In der Türkei war er sensationell ins 2. Quali-Drittel und im Rennen auf Rang 14 gerast. Eine Leistung, die er in Austin gerne bestätigen will, ist es doch das Heimrennen seines US-Rennstalls Haas, das am Circuit eine eigene Tribüne hat.

„Ich denke, es ist in vielerlei Hinsicht ähnlich wie ein Heimrennen“, weiß Mick um die Bedeutung für Rennstallbesitzer Gene Haas (68), den millionenschweren Besitzer einer Autozulieferer-Firma.

Michael Schumacher fuhr in Austin das vorletzte F1-Rennen

Auf dessen Einladung war Mick am Sonntag beim Nascar-Rennen in Fort Worth, wo er schon mal US-Rennsport-Luft schnuppern konnte. Heute rast er erstmals über die wellige Berg-und-Talbahn in Austin, bei deren Premiere sein Vater Michael 2012 sein vorletztes Formel-1-Rennen fuhr. Im damals noch lahmen Mercedes wurde der Rekordweltmeister nur 16. – ein Ergebnis, das Mick sicher übertreffen möchte.

„Das ist etwas Besonderes“, sagt Mick, der vor dem Rennen die Werbetrommel für seine Rennserie rührte. „Ich mag die USA und freue mich auf eine große Show. Die Formel 1 ist hier noch nicht so groß, aber wir sind auf dem Weg, sehr groß zu werden.“

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