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Formel 1 Mick gibt Wut-Interview – Ralf Schumacher schimpft: „Der Fisch stinkt vom Kopf“

Mick schumacher schaut bei einer Pressekonferenz zu Journalisten

Mick Schumacher ärgerte sich nach dem Sprintrennen der Formel 1 in Österreich über sein Team. Das Foto zeigt ihn am Donnerstag (7. Juli 2022).

Mick Schumacher hat auch in Österreich eine starke Vorstellung auf die Strecke gebracht, aber als Neunter einen Punkt im Sprintrennen verpasst. Ärger gab es danach sowohl bei ihm als auch bei Ferrari.

Spannung im Sprintrennen der Formel 1 in Österreich! Der verkürzte Lauf über 100 Kilometer am Samstag (9. Juli 2022) brachte beim ungefährdeten Erfolg von Max Verstappen (24) zwar nicht die ganz große Action an der Spitze, deutlich mehr war dafür weiter hinten im Feld los.

Mick Schumacher (23), als Siebter ins Rennen gegangen, verpasste als Neunter den letzten Sprint-Punkt knapp und konnte den Punkte-Coup aus Silverstone nicht wiederholen. Nach dem Rennen war die Wut auf sein Team und Kollege Kevin Magnussen (29) groß.

Formel 1: Mick Schumacher sauer auf Haas

Die Schumacher-Vorstellung in Spielberg war dennoch überzeugend: Auch wenn er es nicht schaffte, Teamkollege Kevin Magnussen (29) zu überholen, hielt er Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton (37) in einem harten Kampf beinahe bis zum Sprint-Ende hinter sich. Dass er den Punkt knapp verpasste, stieß Mick allerdings übel auf.

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„Im Endeffekt hatte ich das Gefühl, dass ich schneller war. Ich weiß nicht, warum das Team nicht das Gefühl hatte. Im Endeffekt haben wir so die Punkte verloren. Wenn wir uns gegenseitig gezogen hätten, hätten wir wahrscheinlich mehr Punkte gehabt“, mutmaßte er mit Wut im Bauch bei Sky. Schumacher hätte sich gewünscht, dass der Däne vor ihm im DRS-Fenster geblieben wäre, um Hamilton mit bis zum Ende aktiviertem DRS Paroli bieten zu können.

Startplatz neun für das Rennen am Sonntag (10. Juli, 15 Uhr) kann zwar sehen lassen und bietet die nächste Chance auf Punkte, dennoch ärgerte sich auch Onkel Ralf Schumacher (47) als Sky-Experte über die Haas-Strategie: „Der Fisch stinkt vom Kopf“, urteilte er knallhart über den Kommandostand: „Das hätte man alles vermeiden können.“

Formel 1: Ferrari-Ärger und Beinahe-Berührung im Sprint

Dicke Luft auch bei Ferrari. Weil Charles Leclerc (24) zeitweise Probleme hatte, attackierte Teamkollege Carlos Sainz (27) den Monegassen, der sich aber mit aller Macht wehrte – am Rande des Erlaubten.

„Ich dachte, dass der Gegner da vorne ist“, funkte der verärgerte Spanier mit Blick auf den Schritt für Schritt enteilenden Verstappen an der Spitze des Feldes. Die Scuderia machte sich dabei selbst das Leben schwer, gleich mehrmals hätten sich die Boliden bei Überholversuchen beinahe touchiert.

Einen gebrauchten Lauf erwischte Sebastian Vettel (35), der bereits als Letzter ins Rennen gegangen war. Zwar kämpfte sich der Vierfach-Weltmeister im Aston Martin einige Plätze nach vorne, landete dann aber nach Kollision mit Alex Albon (26) im Kiesbett und fiel erneut ans Ende des Feldes zurück.

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