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Formel 1 Mick sauer über Trainings-Crash – neuer Ärger nach Hamilton-Pole in Ungarn

Der Haas von Mick Schumacher nach dem Crash in Ungarn.

Nach dem Crash geht es für Mick Schumachers Haas am 31. Juli 2021 auf dem Hungaroring in die Werkstatt.

Enttäuschung für Mick Schumacher vor dem Ungarn-Rennen der Formel 1. Nach einem Trainings-Crash verpasste Schumi junior das Qualifying. Deutlich besser lief es dagegen für Mercedes.

Budapest. Schrecksekunde in der Formel 1: Mick Schumacher (22) ist beim dritten freien Training auf dem Hungaroring in eine Seitenbegrenzung gekracht. Dem Sohn von Michael Schumacher geht es jedoch gut.

Schumacher hatte die Kontrolle über seinen Boliden in Kurve 11 verloren und war hart in einen Reifenstapel gecrasht. „Ich bin okay“,funkte Schumacher schnell aus seinem Wagen, der im Gegensatz zum Piloten jedoch sichtbaren Schaden davontrug.

Während Mick das folgende Qualifying verpasste, ging es zwischen den Titel-Rivalen Mercedes und Red Bull schon wieder rund. Für Aufregung sorgte die entscheidende Phase in Q3.

Mick Schumacher verpasst Qualifying der Formel 1 nach Trainings-Unfall

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„Ich habe mich eigentlich recht wohl gefühlt, wahrscheinlich zu wohl und bin dann ein bisschen arg schnell in die Kurve mit Reifen, die zuvor schon strapaziert worden sind“, sagte Mick bei Sky über seinen Unfall: „Was mich ärgert, ist, dass es im dritten Training passiert.“

Für das Qualifying reichte die Zeit für eine Reparatur daher knapp nicht: Am Ende fehlten laut Schumacher fünf bis zehn Minuten, um doch noch eine schnelle Runde drehen zu können.

Im Rennen am Sonntag (1. August, 15 Uhr) muss Schumi junior damit als Letzter aus der Box starten, hinter Teamkollege Nikita Mazepin (22), der auf Platz 19 beginnt.

Formel 1: Unfall von Mick Schumacher im dritten Training

Besser lief es dagegen für Sebastian Vettel (34), der nach drei Rennen ohne Punkt wieder Zählbares im Aston Martin einfahren will. Q1 und Q2 überstand der Vierfach-Weltmeister auf den Plätzen acht und zehn, profitierte dabei vom Abflug von Ferrari-Pilot Carlos Sainz (26).

Sebastian Vettel fährt im Aston Martin in der Formel 1 über den Hungaroring.

Sebastian Vettel fährt am 30. Juli im Qualifying der Formel 1 über den Hungaroring.

Im dritten Qualifying-Sektor konnte Vettel, der Gastgeber-Land Ungarn am Donnerstag heftig kritisiert hatte, dann nicht mit den schnellsten Fahrern mithalten. Er geht auf dem Hungaroring als Zehnter ins Rennen.

An der Spitze lieferten sich WM-Spitzenreiter Max Verstappen (23) und Titelverteidiger Lewis Hamilton (36) den gewohnt engen Kampf um die Spitzenzeit – mit dem besseren Ende für den Briten, der die Pole holte und gemeinsam mit Teamkollege Valtteri Bottas (31) die erste Startreihe besetzt. Allerdings dürfte es um sein Fahrverhalten erneut Diskussionen geben.

Lewis Hamilton bremst Max Verstappen und Sergio Pérez aus

Vor der entscheidenden schnellen Runde im Qualifying fuhr Hamilton extrem langsam, bremste dadurch die hinter ihm fahrenden Red-Bull-Piloten Verstappen und Sergio Pérez (31) aus.

Der Niederländer, der letztlich Platz drei herausfuhr, startete seine schnelle Runde zwar gerade noch rechtzeitig. Für Pérez war die Zeit aber schon knapp abgelaufen. Der Mexikaner war sichtlich verärgert, dass er keine letzte schnelle Runde mehr drehen durfte, schlug mit den Händen auf sein Lenkrad.

Im Lager von Red Bull verfinsterten sich die Mienen. Das ohnehin schon angespannte Verhältnis zu Mercedes dürfte damit den nächsten Rückschlag erleiden. „Das sind halt die üblichen Spielchen. Sportlich sehe ich das nicht, dass das richtig ist, aber auch das müssen wir zur Kenntnis nehmen“, sagte Red-Bull-Berater Helmut Marko (78) bei Sky vielsagend. (jpg/bc)

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