Formel 1 Achtung, Mick Schumacher! Neue Konkurrenten kommen

Mick Schumacher geht durch ein Spalier aus Cheerliederinnen.

Mick Schumacher, hier am 23. Oktober 2022 vor dem Rennen der Formel 1 in Austin, geht nur als Ersatzfahrer in die neue Saison.

Mick Schumacher muss sich in der Formel 1 nicht nur gegen die bestehende Konkurrenz beweisen, sondern auch gegen mehrere aufstrebende Talente mit großen Namen.

Der Kampf um einen Formel-1-Cockpit wird für Mick Schumacher (23) nach zwei Jahren bei Haas extrem hart.

Nach seinem Aus bei Ferraris Kundenteam und der Driver Academy muss der Sohn von Michael Schumacher (54) als Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes darauf hoffen, dass die GP-Piloten Lewis Hamilton (38) und George Russell (24) mal ausfallen und sich für ein Stammcockpit 2024 empfehlen. Aber Achtung, Mick. Dafür wächst dir jetzt neue Konkurrenz heran!

Robert Shwartzman fuhr schon mit Mick Schumacher

Robert Shwartzman (23): Micks alter Prema-Teamkollege aus der Formel 2 nimmt nicht nur seinen Platz als Kronprinz in der Driver Academy ein. Der in Israel geborene Russe ist als Test- und Ersatzfahrer auch erste Wahl als Vertreter oder sogar Nachfolger für die GP-Piloten Charles Leclerc (25) und Carlos Sainz (27).

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Auf diese Rolle hatte nach dem Italiener Antonio Giovinazzi (29), der beim Kundenteam Alfa Romeo Ende 2021 aussortiert wurde und als Haas-Testfahrer im Austin-Training crashte, Mick gehofft.

Doch durch seine Unfälle und den Streit mit Teamchef Günther Steiner (57) verloren die Capos in Maranello den Glauben an Schumi junior – und ihn nach der Academy-Ausbootung an Mercedes. Auch der neue, von Alfa Romeo abgeworbene, Teamchef Fred Vasseur (54) setzt jetzt auf Shwartzman und hat eher junge italienische und französische Piloten im Blick.

Arthur Leclerc auf den Spuren von Bruder Charles?

Arthur Leclerc (22): Der jüngere Bruder von Formel-1-Vizeweltmeister Charles ist seit 2020 Mitglied der Ferrari Driver Academy – und wie sein Bruder ein Protegé von Teamchef-Legende Jean Todt (76) und dessen Sohn Nicolas (45).

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Er fuhr zwei Jahre für das frühere Ferrari-Juniorteam Prema in der Formel 3 (10., 6.) und steigt für die kommende Formel-2-Saison in das französische Team Dams um. Dessen Teamchef Charles Pic (32) pflegt aus seiner eigenen Formel-1-Zeit bei Marussia und Caterham gute Kontakte zu Vasseur und anderen Teamchefs und soll Leclerc II den Feinschliff für die Königsklasse geben.

Ein neues Bruder-Duell wäre ein Traum für die Vermarkter von Rechteinhaber Liberty Media, nachdem das erhoffte Schumi-Duell der Cousins Mick und David Schumacher (21) ja nach dessen Scheitern in der Formel 3 und Ausweichen in die DTM geplatzt ist.

Formel 1: Sebastián Montoya auch aus Marketing-Gründen spannend

Sebastián Montoya (17): Der Sohn des langjährigen Schumi-Rivalen Juan Pablo Montoya (47) wurde gerade Mitglied des Juniorteams von Weltmeister Red Bull, nachdem er in der vergangenen Saison bereits RB-Athlet war. Als solcher fuhr er für Prema in der Formel-Regional-EM und in der Formel 3 für Campos.

In der neuen Saison soll er dort ein Stammcockpit bekommen und für Hitech GP in der Formula Regional Middle East fahren. Montoya junior ist in Miami geboren, fährt auch mit US-Lizenz und ist für den boomenden amerikanischen Markt interessant. Ein erneutes Duell Schumi gegen Montoya wäre auch ein Traum der Fans.

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