Formel 1Mercedes-Lob für Ersatzfahrer Mick Schumacher: „Gut erzogen“

Mick Schumacher sitzt in einem Formel1-Boliden.

Mick Schumacher, hier am 24. Februar 2022 in Montmelo, wird neuer Testfahrer bei Mercedes.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat bei einer Medienrunde über seinen neuen Formel-1-Ersatzfahrer Mick Schumacher gesprochen und geriet dabei ins Schwärmen. 

Warme Worte für Mick Schumacher (23): Mercedes sieht in seinem neuen Formel-1-Ersatzfahrer eine wichtige Bereicherung für das Team. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher (54) werde „eine Menge beitragen“, da er die neue Wagengeneration und auch die neuen Reifen kenne, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff (51) bei einer digitalen Medienrunde.

Der 23-Jährige werde mit seiner Erfahrung von zwei Jahren als Stammfahrer beim US-Team Haas außerdem „super hilfreich“ im Simulator sein. „Mick wird eine Bereicherung sein.“

Formel 1: Toto Wolff traut Mick Schumacher Stammcockpit zu

Wolff traut Schumacher zu, durch die Arbeit bei Mercedes wieder zu einem Stammcockpit zu kommen. „Der wichtigste Faktor ist seine Persönlichkeit. Er ist ein gut erzogener, intelligenter und talentierter junger Mann“, lobte der Österreicher den neuen Piloten, der sein Cockpit bei Haas für Nico Hülkenberg (35) räumen musste.

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„Ich glaube, dass wenn man ihm eine sichere Umgebung geben kann, um sich weiterzuentwickeln, dann kann er künftig ein guter Rennfahrer mit Stammcockpit sein.“

Wolff nannte als Vorbild den Niederländer Nyck de Vries (27), der Ersatzfahrer bei Mercedes war und in dieser Saison ein festes Cockpit bei Alpha Tauri bekommen hat.

Stammfahrer bei den Silberpfeilen sind die Engländer Lewis Hamilton (38) und George Russell (24). Der erste Grand Prix des Jahres findet am 5. März in Bahrain statt.

Formel 1: Mercedes präsentiert neuen Rennwagen am 15. Februar

Nach einer enttäuschenden Formel-1-Saison präsentiert Mercedes seinen neuen Rennwagen am 15. Februar. Das Auto mit der Kennung W14 wird bei einer digitalen Veranstaltung vorgestellt, die live aus Silverstone übertragen wird. Das teilte Mercedes am Donnerstag mit.

„Das Auto für 2023 baut auf den Erfahrungen des Vorjahres auf, das das Team gezwungen hat, sich zahlreichen Herausforderungen mit dem W13 zu stellen und diese zu meistern“, hieß es im Rückblick auf das Auto aus der vergangenen Saison.

Erstmals nach acht Jahren konnte Mercedes 2022 nicht die Konstrukteurs-WM gewinnen. In der Fahrerwertung wurde Rekordchampion Lewis Hamilton nur Sechster, sein britischer Teamkollege George Russell Vierter. Fahrer-Weltmeister wurde erneut der Niederländer Max Verstappen (25), der mit Red Bull auch den Konstrukteurstitel gewann. (dpa/mn)