Max-Mania in Zandvoort Verstappen holt Heim-Pole vor Hamilton, Mick behindert Vettel

Red Bull's Dutch driver Max Verstappen races at the Zandvoort circuit during the qualifying session of the Netherlands' Formula One Grand Prix in Zandvoort on September 4, 2021. (Photo by Kenzo Tribouillard / AFP)

Max Verstappen holte am 4. September 2021 die Pole Position für das Formel-1-Rennen in Zandvoort.

Nach 36 Jahren ist die Formel 1 zurück in Zandvoort! Und in seinem ersten richtigen Heim-Rennen hat sich Max Verstappen die Pole Position gesichert. Für Sebastian Vettel und Mick Schumacher lief das Qualifying nicht gut.

Zandvoort. Max-Mania an der Nordseeküste! Max Verstappen (23) versetzte seine „Orange-Army“ auf den Tribünen des Dünen-Festivals in Zandvoort in Ekstase. Der „fliegende Holländer“ raste souverän auf die Pole Position zum ersten Niederlande-GP (Sonntag, 15 Uhr, Sky) nach 36 Jahren Pause.

Lewis Hamilton hinter Max Verstappen auf Position zwei

Auf der Überholen-unmöglich-Strecke ist damit alles bereitet für seinen zweiten Heimsieg in acht Tagen nach der Zwei-Runden-Farce von Spa – und die Übernahme der WM-Führung von Lewis Hamilton (36), der nur mit drei Punkten führt und noch hinter Mercedes-Helfer Valtteri Bottas (31) startet.

Oranje boven in der Formel 1! Die meisten der 70.000 zugelassenen Zuschauer waren natürlich in den Farben des niederländischen Königshauses gekleidet. Und Verstappen will sich mit seinem siebten Saisonsieg seiner Krönung zu Formel-1-König Max I. nähern. Hamilton, der erneut wegen seines Silverstone-Remplers gegen Verstappen ausgebuht wurde, zeigte sich beeindruckt. Auch mit seinem orangen Outfit, mit dem er am Donnerstag ins Fahrerlager gekommen war, konnte er die „Orange-Army“ nicht besänftigen.

Mick Schumacher steht Sebastian Vettel im Weg

Bitter verlief das Qualifying für die beiden Deutschen und einen Mexikaner. Neben Mick Schumacher (22) strandeten auch Sebastian Vettel (34) und Verstappen-Helfer Sergio Perez (31) schon im ersten Drittel und starten nur auf den Plätzen 19, 17 und 16. Kurioser Grund: Sie behinderten sich gegenseitig.

Vettel haderte: „Vielleicht waren wir nicht zur rechten Zeit draußen. Aber auch als wir draußen waren, waren wir nicht schnell genug.“ Sein Aston-Martin-Kollege Lance Stroll (22) schaffte es auf Platz zwölf. Mick entschuldigte sich bei Vettel: „Es gab eine Konfusion mit meinem Teamkollegen (Nikita Mazepin, Anm. d. Red.), der meinte er sei das Nummer-1-Auto. Deshalb habe ich Sebastian nicht kommen sehen. Er ist der letzte Mensch, dem ich im Weg stehen möchte.“

Deshalb drohte Mick eine Strafe. Doch das brachte Vettel auch nichts mehr, fürs Rennen hat er wenig Hoffnung auf Punkte: „Man kann hier nicht wirklich überholen. Schaun wir mal, wo wir landen.“ Der Pole Robert Kubica (36), der kurzfristig für den mit dem Coronavirus infizierten Kimi Räikkönen (41) sein Comeback im Alfa Romeo-Ferrari gegeben hatte steht auf Platz 18.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.