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Formel 1 in Montreal Verstappen auf der Pole, Mick Schumacher in dritter Startreihe: „Macht extrem viel Spaß“

Max Verstappen in seinem Red Bull auf nasser Strecke.

Max Verstappen hat sich am Samstag (18. Juni 2022) die Pole Position für das Rennen in Kanada gesichert.

Max Verstappen hat die beste Startposition für das Rennen in Montreal. Der Niederländer sicherte sich im Formel-1-Qualifying für das Rennen die Pole Position. Mick Schumacher starten von einem starken sechsten Platz.

Der Regen von Montreal hat das Formel-1-Feld stark durcheinandergewürfelt! Max Verstappen (24) hat sich in seinem Red Bull für das Rennen am Sonntag (19. Juni 2022, 20 Uhr/Sky) die Pole Position gesichert.

Ferrari-Pilot Charles Leclerc (24) qualifizierte sich zwar für Q2, muss aufgrund einiger Wechsel von Motorenkomponenten vom Ende des Feldes starten und trat im Kampf um die besten 15 Plätze gar nicht mehr an.

Fernando Alonso überraschend neben Max Verstappen

Hinter Verstappen („Ich erwarte kein eindeutiges Rennen“) startet überraschend Fernando Alonso (40, Alpine) von P2, danach folgt Leclercs Ferrari-Kollege Carlos Sainz (27).

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Alonso sagte nach seinem grandiosen Ergebnis: „Es fühlt sich großartig an. Es war bisher ein unglaubliches Wochenende für uns. In den nassen Bedingungen war das Auto mega, ich habe mich so wohlgefühlt.“ Und gab mit einem kleinen Augenzwinkern noch eine nicht ganz ernst gemeinte Kampfansage an den Red-Bull-Piloten: „Wir werden Max in der ersten Kurve attackieren.“

Verstappen-Kollege Sergio Perez (32) setzte seinen Red Bull in Q2 auf den Intermediate-Reifen in Kurve vier auf nasser Strecke in die Bande und löste eine Rote Flagge aus. Der Mexikaner wird im Rennen nur von Platz 13 starten: „Es war kein Bremsproblem, ich war ein bisschen auf der falschen Seite und war ein wenig neben der Spur. Mir tut es sehr leid für das Team. Ich hoffe, ich kann mich morgen zurückkämpfen.“

Mick Schumacher mit bestem Qualifying-Ergebnis

Für Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel (34) verlief das Qualifying ebenfalls maximal enttäuschend. Nachdem der Heppenheimer im dritten freien Training noch auf Rang vier gefahren war, kam er in Q1 nicht über P17 hinaus, wird durch Leclercs Strafversetzung von Platz 16 starten.

„Das ist eine Überraschung für uns. Wir hatten irgendwie ein Problem, wissen nur noch nicht was. Ich habe mich heute Morgen im Training wohlgefühlt, heute Nachmittag ging dann gar nichts mehr. Wir haben eigentlich fast gar nichts verändert. Es ist noch ein Rätsel. Ich glaube aber wir können morgen ein paar Plätze gut machen“, sagte Vettel nach seinem Aus ernüchtert.

Viel besser lief es dagegen für Mick Schumacher (23). Der Sohn von Michael Schumacher (53) schaffte es in abtrocknenden Verhältnissen bis in die Top Ten und wird am Sonntag von einem starken sechsten Platz starten. Sein bestes Qualifying-Ergebnis in seiner bisherigen Karriere!

Mick Schumacher: „Es macht mir extrem viel Spaß“

Danach herzte er im Fahrerlager Mutter Corinna (53) und Managerin Sabine Kehm (57). Die Erleichterung nach dem starken Ergebnis in schwierigen Bedingungen war dem 23-Jährigen anzumerken: „Es hat sich von der ersten Runde an sehr gut angefühlt. Im letzten Satz Reifen war es ein bisschen Chaos, da musste ich ein bisschen vom Gas gehen. Aber ich bin sehr, sehr zufrieden. Die Bedingungen liegen mir, es macht mir extrem viel Spaß den Grip zu suchen und zu finden. Hoffentlich können wir in der Position bleiben, wenn nicht sogar ein bisschen nach vorne kommen.“

Auf die Frage, was Teamchef Günther Steiner dem Deutschen nach der starken Quali sagt, antwortete Schumacher: „Er hat gesagt: Danke.“

Micks Onkel Ralf (46) sagte mit Blick auf das Rennen am Sonntag: „Team Haas ist eine große Überraschung, beide Autos in den Top Ten. Morgen haben sie vielleicht die Chance in die Punkte zu fahren, aber wenn es trocken wird, wird es schwierig.“

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