Formel 1 in Monaco Mick Schumachers Haas bei Horror-Crash halbiert – Pérez gewinnt Chaos-GP

Der Haas von Mick Schumacher beim Unfall.

Der Wagen von Mick Schumacher ist nach dem Crash beim Rennen der Formel 1 am Sonntag (29. Mai 2022) komplett zerstört.

Regen-Chaos-Nachmittag in der Formel 1! Mick Schumacher donnerte beim GP von Monaco in die Leitplanke. Der Haas des jungen Piloten wurde halbiert.

Regen-Chaos-Nachmittag beim Formel-1-Sieg von Red-Bull-Pilot Sergio Pérez (32) am Sonntagnachmittag (29. Mai 2022) in Monaco. Der Start des Grand Prix in Monte Carlo wurde zunächst verschoben und dann durch die Rennleitung wieder abgebrochen – die Piloten sahen Rote Flaggen. Und das nicht zum letzten Mal..

Erst um 16.10 Uhr erfolgte der Moment, auf den Fahrer und Fans lange warten mussten. Der Start. Eine Stunde und zehn Minuten später, als eigentlich geplant. Doch der Untergrund des Stadtkurses glich einer Eisfläche und trocknete nur langsam. Die Boliden rutschten um die Wette. Schock-Moment: Mick Schumacher donnerte in die Leitplanken. Das Rennen wurde erneut unterbrochen. Vom Auto des jungen F1-Piloten war nicht mehr viel übrig...

GP von Monaco: Mick Schumacher donnert in die Leitplanke – Haas halbiert

Micks Haas brach plötzlich ohne erkennbaren Grund aus. Anscheinend war ein platter Reifer dafür verantwortlich.

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Der Bolide des jungen Piloten drehte sich mehrfach und krachte in eine Leitplanke. Trümmerteile auf der gesamten Strecke. Der Wagen des 23-Jährigen wurde beim massiven Einschlag halbiert. Von der Leitplanke war ebenfalls nicht mehr viel übriggeblieben. Zum Glück stieg Schumacher unverletzt aus dem Auto.

Mick Schumacher wird aus seinem zerstörten Auto geführt.

Ein Steward führt Mick Schumacher nach seinem Crash in der Formel 1 in Monaco am Sonntag (29. Mai 2022) aus seinem Auto.

„Mir geht es körperlich okay. Aber es ist super ärgerlich. Es lag einfach daran, dass wir in Kurve 14 zu weit außen waren. Ich hab mich verschätzt. Ich würde am liebsten ins Mikro beißen“, sagte der erkennbar getroffene Mick im Anschluss im Sky-Interview.

Die Rennleitung unterbrach das Rennen. Rote Flaggen! Im Anschluss reduzierte die Rennleitung die noch zu fahrenden Runden. Da das Rennen nicht länger als zwei Stunden (Nettodauer) dauern darf, wurde die Renndistanz dementsprechend angepasst.

Es war bereits der zweite schwere Unfall des Sohnes von Rekordchampion Michael Schumacher in dieser Saison, in Saudi-Arabien war er in der Qualifikation verunglückt.

GP von Monaco: Regen sorgte für verzögerten Start

Die erste Einführungsrunde begann um 15.16 Uhr. Schon da fuhren alle Piloten hinter dem Safety-Car her. Zudem galt zunächst eine Regenreifenpflicht. Mit dem Start des eigentlichen Rennes um 16.10 Uhr konnten die Teams dann wieder auf Intermediates wechseln. Weitere Vorsichtsmaßnahme: Auf DRS wurde zunächst verzichtet.

Charles Leclerc (Ferrari, 25) hatte schon während der ersten Einführungsrunde um 15.16 Uhr massive Bedenken: „Es regnet wie verrückt.“ Auch Mick Schumacher (23) hatte mit dem Platzregen zu kämpfen: „Ich bin noch nie so nass in einem Formel-1-Auto geworden“, funkte der Haas-Pilot.

Die enge Strecke durch die Häuserschluchten von Monaco gilt bei Regen als besonders riskant, weil es keine Auslaufzonen gibt. Daher war zunächst Vorsicht geboten.

GP von Monaco: Stars verfolgen Regen-Chaos in der Formel 1

Hohe Prominenz bei der Regen-Schlacht von Monte Carlo. Neben Fürstin Charlène (44) und Fürst Albert (64) ließen sich auch Top-Model-Mama Heidi Klum (48) samt Partner Tom Kaulitz (32) beim historischen Formel-1-Rennen blicken. Auch ihr Ex Flavio Briatore (72), früherer Teamchef von Benetton und Renault, war mit von der Partie. Das Trio schien sich prächtig zu amüsieren.

Heidi Klum und Tom Kaulitz, hier am 29. Mai 2022 beim GP von Monaco, beim gemeinsamen Schwätzchen mit Klums Ex Flavio Briatore.

Heidi Klum und Tom Kaulitz, hier am 29. Mai 2022 beim GP von Monaco, beim gemeinsamen Schwätzchen mit Klums Ex Flavio Briatore.

Der frühere französische Nationalspieler Zinédine Zidane (49) ließ den Regen von Monaco ebenfalls über sich ergehen.

Noch am Vortag verfolgte Zidane den glorreichen Champions-League-Sieg von Real Madrid. Der Ex-Trainer der Galaktischen sah einen 1:0-Sieg gegen den FC Liverpool.  (cw)

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