„Bevor wir entscheiden...“ Mattia Binotto spricht über Ferrari-Zukunft von Mick Schumacher

Mick Schumacher vom Team Haas geht die Rennstrecke auf dem Circuit de Spa-Francorchamps ab.

Mick Schumacher (hier am 26. August) soll langfristig für Ferrari fahren.

Mick Schumacher fährt im Haas dem Fahrerfeld der Formel 1 hinterher. Bald schon könnte Schumacher im Ferrari fahren.

Maranello. Während die Formel 1 in die zweite Hälfte der Saison startet, wird hinter den Kulissen schon kräftig an den Plänen für die kommenden Jahre geschmiedet. Vor dem Großen Preis von Belgien (Sonntag, 29. September, 15 Uhr, Sky) gehen die Blicke dabei gebannt in die Zukunft.

Während alle Augen derzeit auf die Mercedes-Posse rund um den möglichen Fahrerwechsel von Valtteri Bottas (31) und George Russell (23) gerichtet sind, wird bei Ferrari über die Zukunft von Mick Schumacher (22) gesprochen. Der Haas-Pilot, der von Ferrari unterstützt wird, schielt bereits auf schnellere Boliden. Sowohl Alfa Romeo als auch Ferrari gelten als potenzielle Abnehmer. 

Formel 1: Mattia Binotto spricht über Mick Schumachers Zukunft bei Ferrari

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto (51) sieht die Zukunft von Mick Schumacher langfristig bei der Scuderia. „Bevor wir entscheiden, wann er reif für Ferrari ist, muss er dieses Jahr beenden, ohne Druck, wir müssen ihm keinen Druck aufladen, das wäre falsch, er soll ja wie gesagt lernen“, so der Ferrari Teamchef gegenüber RTL/ntv. 

In der kommenden Saison sitzt der Sohn des siebenfachen Weltmeisters Michael Schumacher (52) wohl noch nicht im roten Flitzer. Binotto gibt einen klaren Hinweis zu Mick Schumachers naher Zukunft: „In seinem zweiten Jahr wird Haas wahrscheinlich toll für ihn sein, weil er dann die Gelegenheit haben wird, zu zeigen, wie gut er in der F1 ist. Wir wissen, dass er ein guter Fahrer ist. Bis jetzt macht er das gut und wir sind sehr glücklich.“

Klar ist: Wenn Mick Schumacher bei Haas überzeugt, dürfte der Wechsel zu Ferrari nur eine Frage der Zeit sein. Vorerst muss er jedoch vor allem seinen Teamkollegen Nikita Mazepin (22) hinter sich lassen, um seine Klasse zu zeigen. (jpg)

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