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WM-Krimi gegen Spanien Bisher höchste TV-Quote der WM – aber eins fällt auf

Deutschlands Niclas Füllkrug (l) jubelt nach dem Spiel mit dem Teamgefährten Joshua Kimmich.

Joshua Kimmich feiert Deutschlands Torschützen Niclas Füllkrug beim Spiel gegen Spanien am 27. November 2022.

Die von den TV-Sendern erhoffte Quoten-Explosion ist auch beim WM-Kracher gegen Spanien ausgeblieben. Zwar verbuchte das ZDF die bisher beste Turnier-Quote. An die Russland-WM reichte der Wert nicht ran.

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist bisher für die übertragenden TV-Sender eine Enttäuschung. Die Einschaltquoten blieben bisher stark hinter denen früherer Turniere zurück.

Die Kritik am WM-Ausrichterland Katar und die frühen Anstoßzeiten an Werktagen wurden bisher als Entschuldigungen für die niedrigen Zahlen herangezogen. Die Fernseh-Bosse hatten seit WM-Auftakt vor allem das Deutschland-Spiel gegen Spanien zum Maßstab erklärt.

Bei der WM 2018 lag die Quote in der Vorrunde bei rund 25 Millionen

Das Duell der beiden Weltmeister an einem Sonntagabend – das sei eine Partie, an der sich zeigen würde, wie viel WM-Boykott wirklich in Deutschland herrschen würde. Nun sind die Fakten da.

Ab 20 Uhr schauten im Schnitt 17,05 Millionen Personen ab drei Jahren zu. Etwa jeder Zweite, der am Sonntagabend fernsah, verfolgte das WM-Spiel. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 58,8 Prozent Marktanteil gemessen. Das 25. Spiel des Turniers war in Deutschland das Erste, das überhaupt auf mehr als zehn Millionen Zuschauende kam.

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Bei diesen Werten muss auch bedacht werden, dass MagentaTV die Spiele ebenfalls überträgt. Reichweiten werden dort nicht veröffentlicht. Zudem werden Streaming-Abrufe über die Mediatheken, Apps und Internet-Seiten nicht mitgezählt. Die tatsächliche Einschaltquote dürfte demnach durchaus über 20 Millionen liegen.

Das 1:2 des DFB-Teams am frühen Mittwochnachmittag gegen Japan hatten sich beispielsweise nur 9,23 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer in der ARD angeschaut. Das hatte einen Marktanteil von 59,7 Prozent ergeben. Bei der WM vor vier Jahren in Russland hatten das Erste und das ZDF in den drei Gruppenspielen des DFB-Teams im Schnitt jeweils mehr als 25 Millionen Menschen erreicht.

TV-Macher erkennen, dass die WM nicht richtig angenommen wird

Das EM-Finale der Frauen-Nationalmannschaft im Sommer verfolgten durchschnittlich 17,9 Millionen und damit offiziell immer noch mehr Menschen als nun den WM-Kracher gegen Spanien.

„Bisher ist das Zuschauerinteresse deutlich geringer als sonst bei einer Fußball-WM“, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky (60). „Das letzte Mal, dass ein WM-Spiel mit deutscher Beteiligung weniger als 10 Millionen Zuschauer gesehen haben, ist über 30 Jahre her.“ Dies zeige, dass das Turnier in Deutschland nicht so gut angenommen wird.

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