WM-Wende: USA streichen 15.000-Dollar-Kaution für Fans.
WM-Fans atmen aufUSA verzichten bei WM-Fans auf die umstrittene Einreise-Kaution

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WM-Fans wird die Einreise in die USA erleichtert. (Symbolbild)
WM-Sensation in den USA: Trump-Regierung macht Rolle rückwärts bei Einreise-Regel! Riesen-Aufatmen bei Fußball-Anhängern! Unmittelbar vor der WM in den USA, Kanada und Mexiko kommt die plötzliche Wende. Eine knallharte Vorschrift wird überraschend ausgesetzt.
Anders als die bisherigen strengen Vorschriften für manche Nationen, planen die Vereinigten Staaten, für Anhänger der Fußball-Weltmeisterschaft auf eine Sicherheitsleistung bei der Ankunft zu verzichten. Eine Mitarbeiterin des State Departments hat gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press bekräftigt, dass für Personen mit einer gültigen Eintrittskarte keine solche Gebühr anfällt.
Normalerweise ist das eine kostspielige Angelegenheit. Von Staatsangehörigen aus 50 Nationen, überwiegend aus dem Nahen Osten und Afrika, wird üblicherweise eine Sicherheitsleistung von bis zu 15.000 Dollar verlangt, wenn sie in die Vereinigten Staaten kommen wollen.
Plötzlich keine 15.000-Dollar-Kaution mehr
Die Regierung in Washington möchte mit dieser Sicherheitsleistung von 15.000 Dollar (etwa 12.800 Euro) laut eigener Aussage verhindern, dass Besucher länger als erlaubt bleiben und dadurch Kosten für die Steuerzahler entstehen. Der Betrag wird zurückgezahlt, falls die Besucher die Bestimmungen einhalten oder ihre Reisepläne stornieren.
Von dieser neuen Regelung profitieren besonders die Anhänger der WM-Mannschaften aus Tunesien, Kap Verde, der Elfenbeinküste, dem Senegal und Algerien. Obwohl sich diese Nationen für die WM in den USA, Kanada und Mexiko qualifiziert haben, hätten ihre Fans unter normalen Umständen die hohe Sicherheitsleistung hinterlegen müssen.
„Wie bitte?!“-Moment nur Wochen vor Turnierstart
Diese Entscheidung, die etwa einen Monat vor dem Start der Weltmeisterschaft getroffen wurde, stellt eine komplette Umkehr der bisherigen Einreisestrategie der US-Administration dar. Noch Ende März erklärte das Außenministerium auf Nachfrage, dass lediglich die Spieler, ihre Betreuer und nahe Familienangehörige von Ausnahmen profitieren würden. Weitere Erleichterungen bei der Einreise waren zu diesem Zeitpunkt nicht vorgesehen.
Seit Beginn seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump die Vorschriften für die Einreise deutlich strenger gemacht. Zusätzlich zu den Kautionsvorschriften dürfen Staatsangehörige aus bestimmten Nationen inzwischen gar nicht mehr in die Vereinigten Staaten einreisen. (dpa/red)
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