Abo

Trump nennt es VerratUS-Berichte: Irans Militär ist bei weitem nicht geschlagen

Iran

Copyright: Sepahnews/ZUMA Press Wire/dpa

US-Medienberichten zufolge verfügt der Iran noch über einen Großteil seines Raketenarsenals. (Archivbild)

Iran-Krieg: Geheimdienste widersprechen Trump – der tobt

Riesen-Wirbel um den Iran-Krieg! Während die US-Regierung von einem Sieg spricht, enthüllen Geheimdienste das genaue Gegenteil. Der Iran soll noch immer brandgefährlich sein – und Donald Trump explodiert vor Wut.

Trotz des Konflikts, den die USA und Israel Ende Februar initiiert haben, scheint die militärische Stärke des Irans kaum gebrochen. Die „New York Times“ meldet unter Berufung auf US-Geheimdienstinformationen, dass das Land weiterhin rund 70 Prozent seiner mobilen Startvorrichtungen besitzt. Auch das Raketenarsenal soll zu etwa 70 Prozent intakt sein, wie es vor dem Krieg der Fall war.

Die Zeitung stützt sich auf Quellen mit Einblick in die Geheimdienstdaten von Anfang dieses Monats. Laut diesen Informationen hat Teheran auch wieder Zugriff auf die Mehrheit seiner unterirdischen Raketendepots erlangt.

Geheimdienst-Infos widersprechen der offiziellen US-Version

Schon in der Vorwoche hatte die „Washington Post“ eine vergleichbare Analyse des US-Geheimdienstes publiziert. Ein amerikanischer Beamter wurde mit der Angabe zitiert, der Iran habe noch circa 75 Prozent seiner mobilen Startrampen und 70 Prozent seiner Flugkörper. Es gebe sogar Anzeichen, dass die iranische Führung fast alle unterirdischen Depots reaktivieren, beschädigte Flugkörper instand setzen und sogar neue produzieren konnte.

Diese Meldungen stehen im krassen Widerspruch zur offiziellen Darstellung der US-Administration, nach der der Iran militärisch so gut wie besiegt ist. Für einige hochrangige US-Funktionäre ist besonders besorgniserregend: Laut der „New York Times“ hat der Iran offenbar auch wieder die Kontrolle über die meisten seiner Raketenbasen an der strategisch entscheidenden Straße von Hormus. Aktuell gilt zwar ein fragiler Waffenstillstand, aber die Gespräche für ein Ende des Krieges kommen nicht voran.

Trump schäumt vor Wut: „VERRAT“

Diese Enthüllungen versetzten Donald Trump in Rage. Auf seinem Netzwerk Truth Social wetterte er am Dienstag gegen die Medien, ohne bestimmte Artikel zu erwähnen. „Wenn die Fake News behaupten, dass der iranische Feind militärisch gut gegen uns abschneidet, ist das praktisch VERRAT, insofern als es sich um eine derart falsche und sogar absurde Behauptung handelt.“ Die Presse helfe dem Gegner, polterte der US-Präsident.

Die neuen Erkenntnisse platzen mitten in eine hitzige US-Debatte über die Ausgaben und Konsequenzen des Konflikts. Erst kürzlich mahnte US-Senator Mark Kelly, die Munitions- und Raketenbestände des amerikanischen Militärs seien bedenklich geschrumpft. Der Demokrat, der im Streitkräfte-Ausschuss sitzt, nannte als Beispiele Flugkörper wie Tomahawk, ATACMS, SM-3 oder die Raketen für die Patriot-Abwehrsysteme.

Generalstabschef Dan Caine versicherte zwar, die Regionalkommandos der US-Streitkräfte würden genügend Munition für die aktuellen Operationen melden. Kritiker befürchten aber weniger Engpässe bei den jetzigen Missionen. Sie stellen vielmehr die Frage, ob die Bestände auch für einen weiteren großen Konflikt, zum Beispiel um Taiwan, noch genügen würden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Russische Kampfdrohne

Russland tötet wieder

Angriff auf Wohnhaus in Krywyj Rih – Baby in Lebensgefahr